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Baskische Gemüsepfanne

24.07.2015 von Janine Henschel
Bernhard Wegner war zu DDR-Zeiten ein Meisterkoch der internationalen Klasse. Er arbeitet in der Sowjetunion, der CSSR, in Ungarn, Kuba, Japan und zahlreichen anderen Ländern. Lange Zeit war er aber auch für das Palasthotel tätig. Na, wissen Sie, wo sich das Hotel mit angeschlossenem Restaurant befand? Richtig! Genau dort, wo heute das interaktive DDR Museum das Alltagsleben eines vergangenen Staates zeigt. Heute möchten wir Ihnen ein köstliches Rezept von Bernhard Wegner vorstellen.
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Geschichte

Verwaltungsreformen und Kollektivierung der Landwirtschaft in der jungen DDR

23.07.2015 von Jörn Kleinhardt
Auf Anordnung der sowjetischen Besatzer wurden im Ostteil Deutschlands nach Ende des Zweiten Weltkrieges die fünf Länder Mecklenburg, Brandenburg, Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt gebildet. Der in der Vorkriegszeit weite Landstriche Deutschlands umfassende Freistaat Preußen wurde auf Anordnung der alliierten Siegermächte (Kontrollratsgesetz Nr. 46)  aufgelöst. Nach Auffassung der Siegermächte war dies ein wesentlicher Bestandteil zur Demokratisierung Deutschlands.
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„Wir hatten nix, nur Umlaute. Meine Kreisstadtjugend mit Systemwechsel“ von Nils Heinrich, erschienen im Rowohlt Taschenbuch Verlag 2013.

23.07.2015 von Elke Sieber
Nils Heinrich ist in der DDR aufgewachsen und hat lange davon geträumt irgendwann ein frecher Radiomoderator oder Schallplattenunterhalter zu werden. Es kam letztlich anders, in der DDR wurde er zum Konditor ausgebildet, Wortwitz und treffsichere Ironie waren hier nicht gefragt. Heute jedoch tourt er als Kabarettist durch das wiedervereinigte Deutschland und lässt uns auch Zuhause mit seinem Buch an seinem spritzigen Humor teilhaben.
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DDR-Design

Hopfen und Malz verloren: Getränke-Etiketten, die Stiefkinder der DDR-Gebrauchsgrafik

22.07.2015 von Günter Höhne
Günter Höhne widmet sich in seinem Artikel der Gestaltung der unterschiedlichen Getränke-Etiketten.
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Musikgeschichte

Rockmusik in der DDR

21.07.2015 von Sören Marotz
„Niemand in unserem Staate hat etwas gegen eine gepflegte Beatmusik.“ Irgendwie erinnert der Honecker-Satz über die „gepflegte Beatmusik“ an das „gepflegte Bier“ aus dem Zapfhahn in der Eckkneipe. Nun lässt sich weder das Bier, noch die Beatmusik pflegen.
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Die Geheimnisse von Brandenburg

17.07.2015 von Elke Sieber
Der Tagesspiegeljournalist und Autor zahlreicher Bücher zum Thema „Geheime Orte“, Claus-Dieter Steyer, hat uns bei der Veranstaltung am gestrigen Abend seine geheimen Lieblingsstellen in Brandenburg verraten. Mit Band 2 seiner Serie „Geheime Orte in Brandenburg“ eröffnet er einem breiten Publikum Einblicke in versteckte Schätze des geschichtsreichen Bundeslandes, uns hat er gestern mit auf Spurensuche genommen und seine Erfahrungen bei der Entdeckung von „Lost Places“ anschaulich geschildert.
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Geschichte

Ferienlager in der DDR: Pionierrepublik „Wilhelm Pieck“ am Werbellinsee

16.07.2015 von Jörn Kleinhardt
Ferienzeit ist Ferienlagerzeit! So galt es für viele Kinder in der DDR. Und Ferienlager gab es wahrlich genug in der kleinen Republik.
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15.07.2015: Das DDR Museum zeigt seit 9 Jahren Geschichte zum Anfassen!

15.07.2015 von Melanie Alperstaedt
Neun Jahre ist es nun schon her, dass der Direktor selbst am Morgen des 15.7.2006 die Tür des Museums aufschloss und die ersten neugierigen Gäste hinein in eine bisher noch unbekannte Art der Ausstellung ließ. Denn sich dem Leben der Menschen in der DDR zu widmen war damals ein eher ungewöhnlicher Denkansatz. Wie die Menschen mit der Mauer und in der Diktatur ihr Leben lebten, arbeiteten, ihre Freizeit verbrachten…danach fragte kaum jemand. Stasi-Mauer-Alltag: Im DDR Museum gibt es schon seit 2006 die DDR auf einen Blick! Damals so wie heute.
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Das blaue Brautkleid aus Greifswald

13.07.2015 von Maria Bartholomäus
Wenn man als Museum eine professionelle Kulturinstitution sein möchte, die diesen Namen auch verdient, gehören dazu einige Voraussetzungen. Neben angemessenen Ausstellungsräumen und einem vielfältigen Vermittlungsangebot gehört hierzu in jedem Fall auch eine eigene Sammlung. Zugrunde liegt ein Sammlungskonzept, welches dem Profil des jeweiligen Museums entspricht. Im Falle des DDR Museum umfasst das Sammlungsgebiet sämtliche Zeugnisse, die den Alltag in der Deutschen Demokratischen Republik sowie der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) dokumentieren. Unser Ziel ist es, mithilfe von Objekten aus unserer Sammlung die Kenntnis über das Leben in der DDR durch wissenschaftliche Forschung und die entsprechende Vermittlung in unserer Ausstellung zu fördern.
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Ein freundliches Hallo an alle am DDR Museum Interessierten

09.07.2015 von Elke Sieber
Ich bin Elke Sieber und ab Juli 2015 als wissenschaftliche Volontärin der Abteilung Ausstellung im DDR Museum tätig. Ich habe in den nächsten Jahren die Aufgabe, zusammen mit dem wissenschaftlichen Leiter des Museums, Stefan Wolle, und dem weiteren Ausstellungsteam, einen Teil der Dauerausstellung neu zu gestalten. Die wissenschaftliche Arbeit ist dabei genauso wichtig wie eine ansprechende Vermittlung der Inhalte in der Ausstellung, sodass ich viele spannende Aufgaben übernehmen werde.
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Kaltschalen und kalte Obstsüppchen

07.07.2015 von Janine Henschel
Kaltschalen und Obstsuppen eignen sich im Sommer als erfrischendes Dessert. Ideal sind sie natürlich auch anstelle eines Hauptgerichts. Damit sich keine Haut bildet, sollten Sie die kalten Suppen zwischendurch mehrmals umrühren oder mit einem Esslöffel Zucker bestreuen.
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Was macht eigentlich…

ANGELICA DOMRÖSE?

07.07.2015 von Martin Klötzke
1941 in Berlin geboren, bewirbt sich die 17-jährige Angelica Domröse für eine Rolle in der DEFA-Produktion "Verwirrung der Liebe" und erhält prompt eine Hauptrolle. Noch während der Dreharbeiten besucht sie die Hochschule für Film und Fernsehen.
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Team

Das DDR Museum hat eine neue Volontärin in der Abteilung Sammlung!

06.07.2015 von Maria Bartholomäus
Doe neue Volontärin Maria Bartholomäus stellt sich vor!
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Bunter Räucherfischsalat

30.06.2015 von Janine Henschel
Fisch schmeckt nicht nur gut, er ist auch sehr gesund. Laut aktueller Studien empfehlen Ernährungsexperten, dass man 2 Mal die Woche Fisch essen sollte. Wie wäre es mit einem knackigen, frischen Salat bei diesen warmen Temperaturen? Mit unserem Rezept für Räucherfischsalat  können Sie schnell und einfach  einen  gesunden Snack zubereiten.
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Die DEFA als sozialistische Filmschmiede

26.06.2015 von Jörn Kleinhardt
Die Filmkunst hat seit über 100 Jahren einen großen Einfluss auf Menschen. Filme können in uns negative oder positive Emotionen wecken, sie können uns auf phantasievolle Reisen mitnehmen, uns schaudern oder in fremde Welten eintauchen lassen. Doch auch als Propagandamittel lässt sich das Medium Film sehr gut einsetzen. Mit genau diesem Gedanken, wurde drei Wochen nach Ende des Zweiten Weltkrieges, die Erlaubnis zur Eröffnung  von Theatern und Lichtspielhäusern in der Sowjetischen Besatzungszone durch Berlins damaligen Stadtkommandanten Nikolai Bersarin erteilt. Schließlich sollte das damals moderne Medium, laut den Gründern der DEFA, dabei „helfen, in Deutschland die Demokratie zu restaurieren, die deutschen Köpfe vom Faschismus zu befreien und auch zu sozialistischen Bürgern erziehen“. So stellten es sich die Gründungsväter der Deutschen Film AG (DEFA) Hans Klering, Alfred Lindemann, Willy Schiller, Karl Hans Bergmann und Kurt Maetzig jedenfalls vor, als sie knapp ein Jahr nach Kriegsende am 17. Mai 1946 in Potsdam-Babelsberg den Grundstein für das spätere volkseigene Unternehmen legten.
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Musikgeschichte

Dean Reed - Politaktivist und DDR-Schlagerstar

23.06.2015 von Maria Bartholomäus
Als Dean Cyril Reed im Jahr 1973 in die DDR übersiedelte, blickte der damals 35-jährige schon auf eine bewegte Karriere als Musiker, Schauspieler und politischer Aktivist zurück. Seine privaten und beruflichen Wege hatten ihn bereits von Amerika nach Lateinamerika, anschließend in die Sowjetunion sowie nach Italien und Spanien geführt.
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NEOgrafie vor dem DDR Museum!

22.06.2015 von Melanie Alperstaedt
In der letzten Zeit ist uns aufgefallen, dass sich Personen  von professionellen Fotografen in unserer Ausstellung oder vor unserem Museum haben fotografieren lassen. Bisher eher ungewöhnlich! Eine kurze Nachfrage und die Übergabe eines Flyers ergab, dass es sich um ein ganz neues Konzept des Sightseeings handelte, von dem ich bisher noch nichts gehört habe. Die Firma NEOgrafie bietet diesen neuen Service an: Man kann unterschiedliche Touren durch Berlin buchen, und die sogenannte „Classic Tour“ führt dann auch beim DDR Museum vorbei. Allerdings begleitet diese Tour auch ein Fotograf, der von den Kunden immer wieder besondere Erinnerungsfotos macht. Eigentlich eine sehr kreative Verbindung von Sightseeing und "Souvenir-Shopping". Nun wissen wir also zukünftig Bescheid und brauchen uns nicht mehr wundern!
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Pikante Kleinigkeiten

19.06.2015 von Janine Henschel
Tapas sind keine Erfindung der Spanier, es ist lediglich der Name, der von der Iberischen Halbinsel kommt. Im östlichen Mittelmeerraum und im Nahen Osten ist die Bezeichnung Mezedes gebräuchlich. Und in Deutschland, nennt man sie einfach nur Kleinigkeiten! Sie eignen sich besonders, wenn Gäste vorbeikommen, da sie gut vorzubereiten sind und viel Abwechslung garantieren. Heute wollen wir Ihnen drei pikante Kleinigkeiten nach authentischen DDR-Rezepten vorstellen.
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Walter Womacka als Lieblingskünstler der SED

„Am Strand“ zu Ulbrichts 70. Geburtstag

18.06.2015 von Maria Bartholomäus
Im Arbeiter- und Bauernstaat Deutsche Demokratische Republik wurden von Anfang an auch Räume und Plattformen für Kunst und Kultur geschaffen. Die Stilrichtung des sozialistischen Realismus spielte besonders in den ersten Jahrzehnten der DDR als prägende Ästhetik die Arbeiten ostdeutscher Künstler. Einer der prominentesten Vertreter war der Maler, Grafiker und Bildhauer Walter Womacka.
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