Neueste ArtikelDas Bildungsministerium in Brandenburg zieht endlich Konsequenzen aus den Wissenslücken der Schüler. Wie eine Studie des Forschungsverbundes SED-Staat an der Freien Universität Berlin schon im Jahre 2007 ergab, wussten befragte bayerische Hauptschüler mehr über die DDR als brandenburgische Gymnasiasten. So wusste z.B. nur jeder dritte befragte Schüler in Brandenburg, dass die DDR die Mauer selbst gebaut hatte. Nachzulesen ist dies alles in der von Monika Deutz-Schroeder und Klaus Schroeder veröffentlichten Studie "Soziales Paradies oder Stasi-Staat? Das DDR-Bild von Schülern - ein Ost-West-Vergleich", erschienen im Verlag Ernst Vögel.
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Nun ist es offiziell: Mit 4900 Besuchern waren wir das 4. meistbesuchte Museum während der 26. Langen Nacht der Museen im Januar. Vor uns kommt nur der Berliner Dom mit 12100 Besuchern (wow!), das Deutsche Historische Museum mit 6200 Besuchern, das Museum für Naturkunde mit 5200 Besuchern und dann kommen auch schon wir mit 4900 Besuchern.
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Er ist der letzte Ministerpräsident der DDR gewesen und genoss gestern einen Empfang zu seinen Ehren im Palace Hotel. Frau Angela Merkel, damals stellvertretende Pressesprecherin von Herrn de Maizière, hat pünktlich gratuliert! Er arbeitet inzwischen wieder seit 2 Jahren als Rechtsanwalt und bekleidet mehrere Ehrenämter.
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Sat1 rührt momentan gehörig die Werbetrommel für einen TV-Zweiteiler, in dem der hypothetischen Frage nachgegangen wird, was passieren könnte, wenn in Deutschland Unruhen ausbrechen. Menschen wenden sich von den Volksparteien ab und wählen links- und rechtsradikale Parteien. So wird in dem Thriller dann das Szenario entworfen, dass sich ein Bundesland von der Bundesrepublik Deutschland abspaltet und erneut eine Mauer baut.
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Ein besonders spannendes Kapitel deutsch-deutscher Nachkriegsgeschichte war gestern Thema unserer Abendveranstaltung im Besucherzentrum. Gezeigt wurde der Film „Der Junker und der Kommunist", der auf anschauliche Weise die Verknüpfung der Lebenslinien zweier Personen erzählte: Carl-Hans Graf von Hardenberg, dem letzten Standesherrn auf Schloss Neuhardenberg, und dem Kommunisten Fritz Perlitz. Ihre Wege kreuzten sich, trotz ihrer von Grund auf verschiedenen politischen Einstellung und Lebensweise, mehrmals. Nachdem Perlitz in den 20er-Jahren einen Streik der Tagelöhner gegen den Grafen organisiert hat begegneten sie sich 1944 im KZ Sachsenhausen wieder, wo Perlitz als Kommunist interniert war und Graf Hardenberg als Mitverschwörer des 20. Juli gebracht wurde.
Nach Kriegsende trennen sich ihre Wege wieder. Perlitz wird Vorsitzender des Kreisvorstandes der SED und Befürworter der Bodenreform, in dessen Zuge Carl-Hans Graf von Hardenberg enteignet wird. Aus der Gemeinde Neuhardenberg wird Marxwalde.
Im Film werden auf sehr bewegende Weise die Lebensläufe der beiden geschildert. Nicht nur die Familien der Verstorbenen, sondern auch Weggefährten und Kollegen kommen zu Wort und erzählen von ihren Erlebnissen.

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Ich hatte letztens die Idee, einfach mal "DDR Museum" und "Berlin" bei Youtube als Suchbegriffe einzugeben. Promt wurde ich überrascht von einer Vielzahl von Videos, die Besucher oder Journalisten bei uns gedreht haben.
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Falls es jemandem noch nicht aufgefallen sein sollte: Gerade findet in Berlin die "Berlinale", ein Filmfestival, statt. In diesem Rahmen werden viele neue Filme gezeigt, einer davon ist der Film "Boxhagener Platz" von dem Regisseur Matti Geschonneck. Der Film beruht auf dem gleichnamigen Buch von Torsten Schulz. Der Regisseur selbst wohnte in den 60er Jahren am Boxhagener Platz in Ost-Berlin und versteht seinen Film als eine Art "Liebeserklärung" an Berlin.
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Heute habe ich eine DVD aus unserer Bibliothek ausgewählt, die ich Ihnen gerne kurz vorstellen möchte. Es handelt sich dabei um eine Dokumentation aus der DVD-Edition "Die Berliner Mauer". Insgesamt gibt es 12 Teile, wir haben allerdings nur die interessantesten. Ich habe mir für eine kurze Rezension aus eigenem Interesse den 5. Teil ausgesucht: Ost-Berlin. Hauptstadt mit Mauer.
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Gestern luden die beiden Autoren Dirk Bloch und Gerald Noack zahlreiche Interessierte auf eine Zeitreise der ganz besonderen Art ein.
Das Buch »Auf der Strasse des Fortschritts« widmet sich der Geschichte der DDR-Stadtpläne.
Wenn Sie nun denken, dass Sie gelernter Kartograph sein müssen, um alles verstehen zu können, muss ich Sie enttäuschen!
Übersichtlich und gut bebildert, mit einer Reihe von Planausschnitten, beschreiben Bloch und Noack ausgewählte Lebensbereiche: Angefangen von Umbenennungen von Straßen und Städten (wissen Sie, wie Chemnitz seinerzeit hieß? ;), über das Verschwinden von Gefängnissen (»Das gelbe Elend« (Justizsollzugsanstalt Bautzen) war zunächst detailliert auf dem Stadtplan eingezeichnet, verschwand dann aber Schritt für Schritt gänzlich von den Karten) bis hin zu ominösen weißen Flecken (Westberlin als »terra incognita«) - eine Zeitreise anhand von Zeugnissen aus dem Leben des Sozialismus.

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11.03.10
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