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Ihr Ansprechpartner:
Melanie Alperstaedt
Pressesprecherin
T: +49 (0)30 - 847 123 73 - 0
F: +49 (0)30 - 847 123 73 - 9
presse@ddr-museum.de

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Aktuelle Besucherzahl
Stand: 30. Januar 2012
Aktuellste Pressemitteilung:
02. Januar 2012
DDR Museum mit neuem Besucherrekord
Berlin, den 2. Januar 2012 – Knapp eine halbe Million Besucher aus der ganzen Welt erlebten im letzten Jahr Geschichte zum Anfassen. Damit wollten über 50.000 Menschen mehr die interaktive Ausstellung sehen als noch in 2010. War das DDR Museum im vorigen Jahr noch auf Platz 11 der meistbesuchten Museen und Gedenkstätten der Hauptstadt, dürfte der Sprung in die Top 10 nun gelungen sein.

Das Wichtigste im Überblick


Auf einen Blick

GESCHICHTE ZUM ANFASSEN

Lebendig, interaktiv und mitreißend präsentiert das DDR Museum den Alltag in der DDR. Hautnah wird das Leben in der DDR mit all seinen Facetten vermittelt – FDJ, Stasi, Trabant, Plattenbau und vieles mehr.

Der Besucher wird mitgenommen auf eine außergewöhnliche Reise in die sozialistische
Vergangenheit: Platznehmen im Trabi, Lipsi tanzen oder stöbern in den Schränken eines authentischen Plattenbauwohnzimmers – Anfassen der Exponate ausdrücklich erwünscht!

Dauerausstellung: Nominiert für den European Museum of the Year Award 2008
Fläche: 1.000 m²
Direktor und Kurator: Robert Rückel
Wissenschaftliche Leitung: Dr. Stefan Wolle
Architektur: Frank Wittmer


DAS DDR MUSEUM – EIN EINZIGARTIGES MUSEUM

Einzigartig interaktiv: Der Besucher betrachtet keine Vitrinen, sondern muss aktiv
teilnehmen, um die Ausstellung wahrzunehmen. Exponate können angefasst werden,
Objekte benutzt, Klappen geöffnet, Schubladen aufgezogen … Erlebtes wird so lebendig, interaktiv und einprägsam vermittelt. Der Besucher wird mitgenommen auf eine spannende Zeitreise in die sozialistische Vergangenheit und taucht dabei ein in das Leben in der DDR. Das eigene Wissen wird erweitert, Klischees überdacht und Geschichte hautnah erlebt – Geschichte zum Anfassen.
Einzigartig finanziert: Das DDR Museum verzichtet auf Steuergelder und jede weitere Art von Fördergeldern, sondern finanziert sich ausschließlich durch die Besucher. Diese bewusste Entscheidung für ein Experiment hat funktioniert, das Museum trägt sich selbst.
Einzigartig fokussiert: Als einziges Museum zeigt das DDR Museum das Leben in der
DDR und damit das Leben in einer Diktatur. 16 Millionen DDR-Bürger haben aber nicht nur zwischen Knast und Spreewaldgurken gelebt, sondern sich Freiräume geschaffen und in verschiedensten Situationen arrangiert – sie haben gelebt.

Ziele des Museums
:

  • Neugierde auf Geschichte wecken
  • Bildung und Unterhaltung verknüpfen
  • Zum Nachdenken anregen
  • Verständnis zwischen Menschen fördern

Häufig gestellte Fragen
Fragen betreffend die journalistische Arbeit
Das DDR Museum hat grundsätzlich nichts dagegen, wenn Sie die Besucher nach Ihrer individuellen Meinung fragen. Bitte melden Sie Ihren Besuch bei Melanie Alperstaedt an und teilen Sie uns mit, in welchem journalistischen Rahmen die Interviews stattfinden sollen. Erfahrungsgemäß sprechen unsere Besucher gern über ihre eigenen Erfahrungen und Eindrücke. Bitte gehen Sie jedoch behutsam vor und drängen unsere Gäste nicht zu einem Gespräch, da wir unseren Besuchern ein unbeeinträchtigtes Ausstellungserlebnis bieten wollen.
 
Ja. Bitte melden Sie sich und ihr Drehteam vorab an. Sie können dann problemlos im DDR Museum drehen. Die einzige Bedingung ist, dass unsere Besucher zu jedem Zeitpunkt alle unsere Angebote nutzen können, also keine Bereiche abgesperrt werden oder nur eingeschränkt zugänglich sind.
 
Ja. Wenn Sie Ihren gültigen Presseausweis an der Kasse vorzeigen, erhalten Sie eine kostenlose Pressekarte.
 
Ja, wenn die Fotos ausschließlich für die Berichterstattung über das DDR Museum sind. Alle anderen Nutzungen müssen laut Besucherordnung von der Direktion genehmigt werden.
 
Ihnen stehen bei einer Berichterstattung über das DDR Museum mehrere Interviewpartner zur Verfügung. Interessieren Sie sich für das Museum und seine Geschichte, für Hintergründe und Zukunftsvisionen, sind die Pressesprecherin, Frau Melanie Alperstaedt, und der Direktor, Herr Robert Rückel, die richtigen Ansprechpartner für Sie. Haben Sie Fragen zur DDR-Geschichte, steht Ihnen der wissenschaftliche Leiter des DDR Museum, Herr Dr. Stefan Wolle, gerne Rede und Antwort. Bitte wenden Sie sich bei Interviewanfragen immer zunächst an Frau Alperstaedt.
 
Sie können sich hier in den Presseverteiler des DDR Museum aufnehmen lassen. Somit erhalten Sie sämtliche Pressemitteilungen und den Newsletter.
 
Sie können im DDR Museum nach Absprache vor oder nach den Öffnungszeiten drehen. Von Mo - So vor 10 Uhr oder nach 20 Uhr, Sa vor 10 Uhr und nach 22 Uhr. Handelt es sich bei Ihren Aufnahmen um eine Berichterstattung über das DDR Museum, ist Ihre Drehgenehmigung kostenlos. Möchten Sie in einem anderen Kontext das Museum z.B. als Kulisse für Fotos/Filme nutzen oder Moderationsbeiträge drehen, ist dies ebenfalls möglich. Bitte setzen Sie sich hierfür mit Frau Alperstaedt in Verbindung.
 
Im DDR Museum gibt es nur wenig natürliches Licht. Für Filmaufnahmen benötigen Sie in der Regel eine zusätzliche künstliche Lichtquelle. Es gibt im DDR Museum an mehreren Stellen Steckdosen, die Sie nutzen können.
 
Pressebilder in druckfähiger Qualität (300 dpi) finden Sie hier. Sie dürfen diese kostenfrei für die Berichterstattung über das DDR Museum nutzen. Eine anderweitige Nutzung muss mit der Direktion abgesprochen werden. Bitte schreiben Sie hierfür eine E-Mail an presse@ddr-museum.de
Download
 
Die Pressemappe können Sie sich in digitaler Form hier herunterladen. Bei einem Besuch des DDR Museum wird Ihnen auf Verlangen eine Pressemappe an der Kasse ausgehändigt.
Pressemappe
 

Fragen zu Entstehung und Geschichte
Das DDR Museum wurde am 14. Juli 2006 feierlich von dem damaligen Kultursenator und dem Bürgermeister eröffnet. Seit 15. Juli 2006 steht es der Öffentlichkeit offen.
 
Auf einer Berlin-Reise wollte der Freiburger Ethnologe Peter Kenzelmann ein DDR-Museum besuchen - er war überzeigt, dass es ein solches gibt und fragte die Tourismusinformation. Diese antwortete "Hmm...wir haben hier ein Stasi-Gefängnis und die Mauergedenkstätte, aber DDR-Museum, nein!" So entstand die Idee, die er mit dem Kulturmanager Robert Rückel besprach - es zeigte sich, dass die museale Aufarbeitung tatsächlich nur einzelne Themen der DDR aufgriff, nicht aber die Verbindung zwischen angeblich Positivem und den Elementen der Diktatur zeigte. Und diesen Fakt wollten die Beiden ändern...
 

Fragen zu Inhalt und Meinungen
Die Ausstellung ist nicht chronologisch, sondern thematisch gegliedert: 16 Themenmodule skizzieren das Leben in der DDR: Grenze, Berlin, Verkehr, Jugend, Bildung, Arbeit, Konsum, Staatssicherheit, Bauen, Wohnen, Familie, Medien, Mode, Freizeit, Kultur und Urlaub.
 
Die Sammlung des DDR Museum umfasst derzeit 150.000 Objekte (Stand 18.05.09).
 
Die Exponate aus dem Alltagsleben stammen zum überwiegenden Teil aus privaten Haushalten, die dem Museum ihre „Lebensgefährten“ vermacht haben. Tausende unterschiedliche Spender haben Objekte für die Nachwelt bewahrt.
 

Fragen zur Rezeption
Im Menüpunkt Statistiken finden Sie eine Auswertung der Besucherbefragung.
Statistiken