Pikante Rinderrouladen mit Rotkohl und Klößen

Der Sonntagsbraten ist aus der deutschen Tradition nicht mehr wegzudecken. Vor Jahrhunderten wurde ausschließlich sonntags oder zu besonderen Anläsen ein Stück Fleisch serviert, denn damals war Fleisch im Verhältnis zum Einkommen sehr teuer und als „Luxusprodukt zu sehen. Da uns auch an diesem Sonntag ein besonderer Anlass bevorsteht, der Sonntag an sich und der 3. Advent, möchten wir Ihnen gern ein DDR-Bratenrezept vorstellen – allerdings gerollt.
von Janine Henschel (11.12.2015)

Der Sonntagsbraten ist aus der deutschen Tradition nicht mehr wegzudecken. Vor Jahrhunderten wurde ausschließlich sonntags oder zu besonderen Anläsen ein Stück Fleisch serviert, denn damals war Fleisch im Verhältnis zum Einkommen sehr teuer und als „Luxusprodukt zu sehen. Da uns auch an diesem Sonntag ein besonderer Anlass bevorsteht, der Sonntag an sich und der 3. Advent, möchten wir Ihnen gern ein DDR-Bratenrezept vorstellen – allerdings gerollt.

 

Zutaten:

200 g Hackepeter

1 Zwiebel

1 EL Senf

1 EL Majoran

Salz, Pfeffer

1 Suppengrün

2 EL Sahne

1 EL Zitronensaft

1 TL Stärkemehl

1 Rotkohl

1 Lorbeerblatt

40 g Speck

Essig, Zucker

1 Päckchen Kloßmehl

20 g Butter

1 Schrippe


Zubereitung

  • den Hackepeter mit den klein gewürfelten Zwiebeln, dem Senf, Majoren, Salz und Pfeffer vermischen
  • die Rindfleischscheiben klopfen, den gewürzten Hackepeter darauf verteilen, zusammenrollen und mit einer Rouladennadel feststecken
  • in einer Kasserolle die Margarine erhitzen, die Rouladen von allen Seiten anbräunen, das geputzte, zerkleinerte Suppengrün zufügen und ebenfalls anbräunen
  • dabei alles ständig  mit einer Gabel vom Pfannenboden lösen
  • die Rouladen und das Gemüse sollten braun werden, aber nicht verbrennen
  • ein wenig heißes Wasser dazugießen und einkochen lassen
  • nun nach und nach ¼ Liter heißes Wasser zugießen und die Rouladen zugedeckt bei kleiner Flamme gar schmoren
  • die Soße durchseihen, wieder zum Kochen bringen, das mit Sahne und Zitronensaft vermischte Stärkemehl unterrühren und die Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken
  • während die Rouladen schmoren, den geputzten, zerkleinerten Rotkohl in sehr wenig Salzwasser mit dem Lorbeerblatt gar dünsten
  • den gewürfelten, ausgelassenen Speck untermischen und den Rotkohl mit Essig und Zucker abschmecken
  • das Kloßmehl (wie auf der Packung beschrieben) einrühren, die Schrippe würfeln und in Butter braun rösten
  • Klöße formen, in die Mitte geröstete Semmelwürfel eindrücken und nach Anleitung garen

Tipp: den Rotkohl mit Zimt verfeinern - das gibt eine weihnachtliche Note

Ein kleines Dessert, zum Beispiel fruchtiges Birnenkompott, rundet das festliche Menü ab.

Für die Zubereitungs – bzw. Schmorzeit  der Rouladen sollten Sie ca. 2,5 Stunden einplanen.

Quelle:  „Wochenendmenüs“, Verlag für die Frau, Leipzig


 

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