Zum Nachkochen

Kohlrabigerichte nach DDR-Rezept

Kohlrabi kann je nach Sorte grün oder violett sein – schmecken tut er aber relativ identisch. Man kann das von Mai bis Oktober erntereife Gemüse braten, kochen, dünsten oder auch roh essen. von Janine Henschel (21.04.2017)

 

Insbesondere die Blätter enthalten wertvolle Mineralstoffe und Vitamine und können wie Spinat zubereitet werden oder kleingehackt zum Kohlrabigemüse dazugegeben werden.


Kohlrabi-Radieschen-Rohkost

Zutaten
3 – 4 Kohlrabi
2 Bund Radieschen
1/8 Liter Joghurt
Saft von ½ Zitrone
2 EL Öl
je 1 EL gehackter Dill und Schnittlauch
Salz, Pfeffer, Zucker

 

Zubereitung

  • die vorbereiteten Kohlrabis schälen und fein raspeln
  • die Radieschen putzen, in feine Scheiben schneiden und zu dem Kohlrabi geben
  • Joghurt, Zitronensaft, Öl, Dill und Schnittlauche verrühren
  • anschließend mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken
  • diese Marinade unter die Rohkost mischen

 


Schinkenkohlrabi

Zutaten
8 zarte Kohlrabi
6 – 12 Schinken- oder Wurstscheiben
Salz
Bratfett
Dill

 

Zubereitung

  • die geschälten Kohlrabis jeweils 3 – 4mal recht tief einschneiden
  • die Knollen dürfen dabei jedoch nicht auseinanderfallen
  • in jeden Schnitt eine geteilte Schinken- oder Wurstscheibe stecken
  • mit etwas Salz bestreuen und die Kohlrabi in dem erhitzten Fett unter Zugabe von wenig siedendem Wasser gar dünsten
  • zuletzt gehackten Dill darüberstreuen

--> um das Gericht geschmacklich noch etwas zu verändern, können Sie Pilze, Tomatenmark oder saure Sahne hinzugeben


Quelle: „Vom Brokkoli bis Sauerkraut“, Verlag für die Frau, 1. Auflage 1988, Leipzig

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