Heilbuttschnitten auf Sauerkohl

Das Schöne am Herbst und Winter ist, dass nun endlich auch wieder ganz bestimmte Leckereien auf den Tisch kommen. Oder schmeckt Ihnen ein Festtagsbraten bei 30 Grad? Ein Eintopf an heißen Sommertagen? Irgendwie passt das einfach nicht zusammen! Ähnlich verhält es sich mit allen gängigen Kohlsorten, die bekanntlich vorwiegend von Oktober bis Februar in Deutschland Saison haben. Aber zu dem beleibten deutschen Gemüse muss es nicht immer Fleisch sein. Heute möchten wir Ihnen ein DDR-Rezept mit Fisch vorstellen.
von Janine Henschel (30.10.2015)

Das Schöne am Herbst und Winter ist, dass nun endlich auch wieder ganz bestimmte Leckereien auf den Tisch kommen. Oder schmeckt Ihnen ein Festtagsbraten bei 30 Grad? Ein Eintopf an heißen Sommertagen? Irgendwie passt das einfach nicht zusammen! Ähnlich verhält es sich mit allen gängigen Kohlsorten, die bekanntlich vorwiegend von Oktober bis Februar in Deutschland Saison haben. Aber zu dem beleibten deutschen Gemüse muss es nicht immer Fleisch sein. Heute möchten wir Ihnen ein DDR-Rezept mit Fisch vorstellen.


Zutaten:

1 Kg Heilbutt

500 g gedünsteter Sauerkohl

1 Mohrrübe

1 Petersilienwurzel

½ Sellerie

1 große Zwiebel

1 Zitrone

1 Ei

1 Lorbeerblatt

4 Pfefferkörner

1 Bund Petersilie

1 Bund Thymian

20 g Margarine

100 ml Weißwein

Salz

 

Zubereitung

  • Heilbutt waschen, entgräten, in Schnitten zerteilen und mit Zitronensaft beträufeln
  • das Gemüse zerkleinern; Zwiebeln, Petersilie, Thymian und die Gewürze in einen Kochtopf mit ½ Liter leicht gesalzenem Wasser kochen
  • anschließend durch ein Sieb streichen
  • einen Schmortopf mit Margarine ausstreichen und die Fischschnitten hineinlegen
  • nun den Gemüsesud dazugeben, mit Butterbrotpapier zudecken und auf sehr kleiner Flamme garen
  • danach die Fischschnitten auf den gedünsteten Sauerkohl legen
  • eine Soße aus Weißwein, dem Fischsud (der kurz aufgekocht wird) und dem untergezogenem Eigelb herstellen
  • die Soße zum Schluss direkt auf die Fischfilets mit dem Sauerkohl geben

Für die Zubereitung sollten Sie insgesamt ca. 45 Minuten einplanen. Als Beilage empfehlen wir Brot oder Kartoffeln.

Quelle: „Rezepte – probiert, notiert, fotografiert“, Verlag für die Frau, Berlin

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