Das Kasselerbraten nach DDR-Rezept

Angeblich wurde das Kasseler/Kassler nach dem Fleischermeister Cassel, der im 19.Jahrhundert in Berlin wohnte, benannt. Das besondere Pökeln und Räuchern gab dem Fleisch eine individuelle Geschmacksnote und machte es lange haltbar. Belege gibt es dafür leider nicht – schmecken tut es trotzdem!
von Janine Henschel (24.04.2015)

Angeblich wurde das Kasseler/Kassler nach dem Fleischermeister Cassel, der im 19.Jahrhundert in Berlin wohnte, benannt. Das besondere Pökeln und Räuchern gab dem Fleisch eine individuelle Geschmacksnote und machte es lange haltbar. Belege gibt es dafür leider nicht – schmecken tut es trotzdem!

 

Zutaten:

1 – 1 ½ kg Kasseler (geräuchert, Rücken oder Nacken)

2 große Zwiebeln

etwas Butterschmalz

500 ml Fleischbrühe

nach Belieben etwas Rotwein oder Malzbier

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung

  • zu Beginn das Kasseler waschen und trocken tupfen
  • die Zwiebeln schälen und würfeln
  • etwas Butterschmalz in eine Schmorpfanne geben und das Kasselerstück darin von allen Seiten anbraten, bis es schön braun ist
  • anschließend das Fleisch herausnehmen
  • nun die Zwiebelwürfel in der Pfanne glasig anbraten und mit Brühe aufkochen
  • nach Belieben können Sie auch etwas Rotwein oder Malzbier dazugeben
  • zum Schluss einen Deckel auf die Pfanne geben und das Kasseler darin ca. 2 Stunden schmoren lassen, das Fleisch ab und zu wenden
  • die Soße können Sie am Ende auch mit einem Stabmixer pürieren  
  • ggf. die Soße noch einmal abschmecken und etwas andicken, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist


Als Beilage empfehlen wir die klassische Variante: Sauerkraut und Kartoffeln.

Alternativ können Sie das Kasselerstück auch im Backofen bei ca. 200 Grad für ungefahr 1,5 Stunden zubereiten. Tipp: Ca. 15 Minuten vor Ende der Backzeit schneiden Sie das Kasseler ein und legen Käsescheiben dazwischen.

Die Zubereitung ist etwas aufwendiger, Sie sollten daher dafür mindestens 2 Stunden einplanen. Es ist sinnvoll, für den persönlichen Vorrat direkt eine größere Menge Kasseler zuzubereiten. Es schmeckt am nächsten Tag nämlich auch kalt fantastisch, z.B. „uff na Stulle“.


 

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