Objekt des Monats

Matroschkas – Souvenirs vom „Großen Bruder“

Im Blog geht es um das wohl typischste Souvenir oder Mitbringsel aus der Sowjetunion von Jörn Kleinhardt (12.04.2018)

Historie , Bedeutung und Aufbau der berühmten Schachtelpuppe

Wer zu DDR-Zeiten eine Reise in die Sowjetunion machen durfte, brachte meistens eine Matroschka aus dem Bruderland mit nach Hause. Die beliebte russische Schachtelpuppe in Form einer Bäuerin mit traditioneller Kleidung wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts erfunden und gilt bis heute als typisch russisches Souvenir. Klassisch wird die Puppe aus Birken- oder Lindenholz angefertigt. Dabei beginnt man mit der kleinsten Puppe und fertigt die größeren Exemplare dann passgenau an. Nach dem Drechseln der Körper werden die Puppen in der Regel aufwändig handbemalt. Zumeist haben Matroschkas fünf bis sieben, es gibt aber auch Exemplare mit weit mehr als zehn Puppen. Unser gezeigtes Exemplar hat eine Höhe von 35cm, allerdings wurde hierbei auf weitere Innenpuppen verzichtet, was es zu einem reinen Dekorationsobjekt macht. Eine Schachtelpuppe in dieser Größe ist sehr außergewöhnlich und zieht automatisch die Blicke auf sich. Ihr Preis war beträchtlich: Die große Puppe wurde für 81 Rubel verkauft, was damals ca. 400 Mark der DDR waren.

Matrjoschka groß

in der Objektdatenbank

Matrjoschka mit Hut

in der Objektdatenbank

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