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Ottostadt Magdeburg

Wissen Sie, warum Magdeburg den Titel Ottostadt trägt? Lesen Sie mehr darüber und über die Highlights der Stadt im Beitrag! von Esra Kurtoglu (16.06.2017)

Magdeburg liegt an der Elbe und ist die Hauptstadt von Sachsen-Anhalt. Sie trägt den zusätzlichen Titel „Ottostadt“, den sie durch den deutschen Politiker, Jurist, Physiker und Erfinder Otto von Guericke und durch den ersten römisch-deutschen Kaiser Otto den Großen erhalten hat. Otto von Guericke ist für sein Experiment zum Luftdruck mit den Magdeburger Halbkugeln bekannt.

 

Diese Sehenswürdigkeiten sollten Sie besuchen

Der Magdeburger Dom St. Mauritius und Katharina zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Magdeburgs. Das besondere an dem Dom ist, dass er der erste gotische Bau und eines der größten Kirchenbauten Deutschlands ist.

Friedensreich Hundertwasser war ein österreichischer Künstler, der für seine fantasievolle und einzigartige Arbeit in der Baugestaltung berühmt wurde. In Magdeburg finden Sie die Grüne Zitadelle von Magdeburg, wie Hundertwasser sein Werk selbst nannte. Fünf Jahre nach seinem Tod, im Oktober 2005, wurde der Bau nach seinen Plänen feierlich eingeweiht.

 

Museen, die einen Besuch wert sind

Zu den beliebtesten Touristenzielen Sachsen-Anhalts gehört das Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen für internationale zeitgenössische Kunst und Skulptur. Es ist der bedeutendste Ort des Landes für diese Kunst. Bereits 1975 wurde das Museum eröffnet, erstreckt sich über fünf Etagen und befindet sich in einer romanischen Klosteranlage. Die Verbindung aus zeitgenössischer Kunst und der mittelalterlichen Architektur hat einen ganz besonderen Charme, weshalb das Museum zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt.

Im Kulturhistorischen Museum erfahren Sie alles über die Geschichte Magdeburgs, die weit zurückreicht. Neben den wechselnden Sonderausstellungen informieren die zwei ständigen Ausstellungen „Anfänge deutscher Geschichte. Otto der Große und Magdeburg“ und „Magdeburg - Die Geschichte der Stadt. Von 1524 bis zur Gegenwart (Kapitel 5-12)“ über Otto den Großen und die Stadtgeschichte.

Der Elbeschleppdamfer „Württemberg“ liegt seit 1974 vor der Rotehorn-Insel auf Dauer vor Anker. Er wurde zum Schiffsmuseum umgestaltet und zeigt seitdem im Inneren des Dampfers eine Ausstellung über die Elbschifffahrt. Es ist eine ganz besondere Atmosphäre, in einem Schiff eine Ausstellung zu besuchen.

Im selben Gebäude wie das Kulturhistorische Museum befindet sich auch das Museum für Naturkunde. Die 350.000 Objekte umfassende Sammlung zeigt die Themengebiete Geologie, Mineralogie, Paläontologie sowie Botanik und Zoologie. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Sachsen-Anhalt.

 

Natur erleben

Magdeburg bietet sich aufgrund der Lage hervorragend zum Radfahren oder Wasserwandern an. Mit der Weißen Flotte können Sie vom Elbufer eine Rundfahrt zum Wasserstraßenkreuz oder in die idyllische Umgebung unternehmen. Die Stadt ist bekannt für ihre sehr gut ausgebaute Streckenführung, so dass sich wunderbar eine Radtour unternehmen lässt. Man kann natürlich auch direkt mit dem Fahrrad anreisen!

 

Literaturquellen:

  • Bruno Benthien (Hg.): „Reiseführer DDR“. 1. Auflage. Berlin/Leipzig: VEB Tourist Verlag, 1990. S. 190-195.
  • Magdeburg Marketing Kongress und Tourismus GmbH (Hg.): „Ottostadt Magdeburg“. URL: http://www.magdeburg-tourist.de/ (Stand: 15.06.2017)

Bildquelle:

  • Bruno Benthien (Hg.): „Reiseführer DDR“. 1. Auflage. Berlin/Leipzig: VEB Tourist Verlag, 1990. S. 193.

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