Aus dem Museum

Liebe, Sex & Sozialismus – Eröffnung

Am Dienstag wurde die Eröffnung der neuen kleinen Sonderausstellung gefeiert. Hier eine Zusammenfassung des Abends. von Praktikant (28.03.2018)

Einführung

Nach einem Sektempfang und der Begrüßung führte Ausstellungsleiter Sören Marotz die Besucher in das Thema ein. Bei seiner Präsentation stellte er die Grundidee der Ausstellung vor, sowie einige Exponate und gab Einblicke in die Geschichten hinter den Objekten. Durch die eigenen Erfahrungen der Besucher entstand schnell ein interaktiver Dialog.

„Theater ohne Probe“

Drei Mitglieder der Improvisationsgruppe „Theater ohne Probe“ nahmen sich die Zeit, bei der Veranstaltung schauspielerische Unterhaltung beizusteuern. Durch die wunderbare Spontanität der Darsteller und des Publikums entstanden lustige Szenen rund um Liebe, Sex und Sozialismus, wie sie in der DDR hätten stattfinden können. Es wurden Liebeserklärungen an Mokka Fix, die Elbe und Pittiplatsch formuliert, der frühere Mädchenschwarm Marco wurde Maler und homosexuell, und beim ersten Kuss eines Besuchers ging es auf dem Rücksitz des Ladas – jedenfalls in der frei interpretierten Bühnenversion – heiß her.
Zugegebener Maßen musste der Wissenschaftliche Leiter Stefan Wolle ein paar Kleinigkeiten historisch korrigieren, wurde aber gleich mit in das Spiel verwickelt. Spätestens nach der Vorstellung war die Atmosphäre aufgelockert und alle Beteiligten bereit sich die 26 Vitrinen anzuschauen.

Präsentation der Sonderausstellung

Gemeinsam ging die Gesellschaft dann in das Museum, um einen neugierigen Blick auf die Sonderausstellung zu werfen. Sören Marotz gab eine kurze Überblicksführung zu den Vitrinen und es wurde noch eine Weile diskutiert und in Erinnerung geschwelgt, bevor der Abend langsam ausklang. Insgesamt war es ein gelungener und gut besuchter Abend.

Die Ausstellung ist bis 31. Juli 2018 im Foyer des DDR Museums kostenlos zugänglich.

Text von Lisa Heinrich

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