Objekt des Monats

Die Armeerundschau

Im folgenden Blog geht es um die Zeitschrift "Armeerundschau" in der DDR. von Jörn Kleinhardt (06.09.2018)

Die Armeerundschau

Die „Armeerundschau“, ein Magazin, das von 1956 bis 1990 monatlich erschien, wurde vom Deutschen Militärverlag, dem später in Militärverlag der DDR umbenannten Verlag, herausgegeben. Bei einer Auflage von bis zu 340.000 Exemplaren erfreute es sich großer Beliebtheit bei seinen ca. 1,5 Millionen Leserinnen und Lesern.


Als Pendant zur „ Volksarmee“, einer wehrpolitisch ausgerichteten Wochenzeitung des Ministeriums für Nationale Sicherheit, thematisierte die „ar“ neben militärischen Kontexten auch Inhalte, die eher auf eine Illustrierte schließen ließen. So zählten beispielsweise aktuelle Buchvorstellungen und Präsentationen zeitgenössischer Kunst zum festen Inhalt der Zeitschrift. Verschiedene Rubriken sorgten für Unterhaltung und Informationen. Im „Postsack“ konnten Leser und Leserinnen fragen an das Redaktionsteam stellen und „Soldaten schreiben für Soldaten“ unterhielt die Leserschaft mit kurzweiligen Geschichten aus dem Soldatenalltag. Zahlreiche Cartoons, Kreuzworträtsel und ein Poster in der Mitte des Heftes rundeten das Blatt ab. Bei Soldaten besonders beliebt waren die Pin-Up Girls auf der Rückseite jeder Zeitschrift, auch wenn diese immer bekleidet waren


Im Laufe der Jahre veränderte sich das Layout der „Armeerundschau“ mehrfach, da es der jeweiligen Zeit angepasst wurde. Unsere Beispiele stammen aus den Jahren 1965 und 1990 und stellen diese Veränderungen besonders gut dar.

 

Die "ar" ist das nächste "Objekt des Monats" und wird im September im Foyer des DDR Museum ausgestellt. 

 

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