Zum Nachkochen

Pizza

Köstliche Blechkuchen, süß oder herzhaft, lassen sich schnell und einfach selbst zubereiten. Probieren Sie doch dieses köstliche DDR-Pizza-Rezept mal aus!
von Janine Henschel (15.12.2017)

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 30 g Hefe
  • etwas lauwarme Milch
  • 1 TL Salz
  • 1 kleine Büchse Anchovisfilets in Öl
  • 3 EL Öl
  • 8 Tomaten
  • 1 EL Thymian
  • etwas Zucker und Pfeffer
  • 2 Knacker
  • 250 g Champignons
  • 200 g milder Schnittkäse

Zubereitung in 3 Etappen

1. Etappe

  • Mehl auf ein Brett sieben
  • in die Mitte eine Vertiefung drücken, die in der Milch aufgelöste Hefe hineingießen
  • Salz zufügen, alles gut vermischen und kneten (dabei etwa ¼ Liter Wasser zugeben), bis der Teig elastisch ist
  • dann zu einer Kugel formen, diese auf einen bemehlten Teller legen, mit einem Tuch bedecken und für 2 – 2 ½ Stunden in einen warmem Raum stellen

2. Etappe

  • während der Teig geht, eine Soße zubereiten
  • dazu die abgetropften Anchovis mit 2 EL Öl in einer Pfanne über großer Flamme schwenken
  • geviertelte Tomaten zufügen, mit Pfeffer und 1 EL Thymian würzen
  • alles leicht kochen lassen, bis eine dicke Soße entsteht
  • wenn sie zu scharf ist, mit etwas Zucker abschmecken

3. Etappe

  • den Teig – der nach 2 Stunden doppelt so hoch sein muss wie ursprünglich – zu einer etwa 1 cm dicken Platte ausrollen
  • anschließend den Teig in eine geölte flache Kuchenform einlegen
  • die Oberfläche mit Öl bepinseln und etwas Thymian darüberstreuen
  • dann mit in Scheiben geschnittenen Knackern (die vorher 5 Minuten gekocht werden) belegen, dazwischen Champignonscheiben legen
  • alles mit dem in dünne Scheiben geschnittenen Käse bedecken und darüber die Anchovis-Tomatensoße geben
  • die Pizza für 20 bis 25 Minuten in den vorgeheizten, sehr heißen Ofen geben
  • während der ersten 10 Minuten auf die untere, dann auf die oberste Einschubleiste des Backofens stellen
  • nach dieser Zeit sollte der Teig durchgebacken und müssten die aufgelegten Zutaten mit dem Käse verschmolzen sein

Die Pizza heiß mit Bier oder Rotwein servieren.

 

Quelle: Kuchen, Torte und Gebäck, Verlag für die Frau, Leipzig 1979

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