Weitere Informationen und Anmeldung
T: +49 (0)30 - 847 123 73 - 0
F: +49 (0)30 - 847 123 73 - 9
post@ddr-museum.de

Bestellen Sie hier den Veranstaltungs-Rundbrief!

Aktuelle Veranstaltungen des DDR Museum

07. Februar 2012, 19 UhrBesucherzentrum

Meine Mauer

Filmvorführung »Bis an die Grenze. Der private Blick auf die Mauer«
Meine Mauer
»Berührend komisch, sehenswert! So packend kann Geschichte sein!« schrieb ein Zuschauer über den Film von Claus Oppermann und Gerald Grote. Die beiden Filmemacher haben aus über 250 Filmen von Hobbyfilmern aus der DDR Ausschnitte ausgewählt und zu einem Kunstwerk von einmaliger Lebensnähe montiert. Der private Blick auf die Ereignisse vom 13. August 1961, die Mauer und die Teilung eröffnet neue Einsichten über die Wirklichkeit der DDR.
Es sprechen:
Claus Oppermann, Filmemacher, Kiel
Gerald Grote, Filmemacher, Kiel
Datum: 07. Februar 2012
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos
21. Februar 2012, 19 UhrBesucherzentrum

Antikommunismus – Grundtorheit oder Grundeinsicht des Jahrhunderts?

Wolfgang Wippermann diskutiert mit Jochen Staadt über sein neues Buch »Heilige Hetzjagd. Ideologiegeschichte des Antikommunismus«
Antikommunismus – Grundtorheit oder Grundeinsicht des Jahrhunderts?
Thomas Mann nannte den Antikommunismus die »Grundtorheit unserer Epoche«. Er meinte damit nicht die Ablehnung des Kommunismus, die er teilte, sondern den blinden Hass, die das Bündnis von Demokraten und Kommunisten gegen die Nazis unmöglich gemacht hatte. Doch hat der Antikommunismus wirklich blind gemacht, oder sehend? Wolfgang Wippermann geht in seiner Ideologiegeschichte des Antikommunismus auf die Wurzeln dieser Frage zurück, die bis heute von brennender Aktualität ist.
Es diskutieren:
Prof. Dr. Wolfgang Wippermann, Historiker, Berlin
Dr. Jochen Staadt, Germanist/Politikwissenschaftler, Berlin
Datum: 21. Februar 2012
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos
13. März 2012, 19 UhrBesucherzentrum

Die Stasi war mein Eckermann

Kai Schlüter stellt sein Buch »Günter Grass im Visier. Die Stasi-Akte« vor
Die Stasi war mein Eckermann
»Die Stasi war mein Eckermann« sang einst Wolf Biermann. Er meinte damit Goethes Sekretär, der mit dem Notizbuch dem Meister hinterherlief und dessen Aussprüche für die Nachwelt festhielt. Die Stasi hinterließ in ihrem Archiv ein nahezu unerschöpfliches Material über Schriftsteller aus Ost und West. Durch die Brille ihrer Sicherheitsmanie hinterließ sie ein seltsam verzerrtes und doch oft detailgetreues Bild von Günter Grass. Der Rundfunkjournalist Kai Schlüter hat sich der Mühe unterzogen dieses Material aufzubereiten und zu veröffentlichen.
Es spricht:
Kai Schlüter, Journalist, Bremen
Datum: 13. März 2012
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos
20. März 2012, 19 UhrBesucherzentrum

Kunst als Protest

Vortrag und Gespräch über das Buch »Der weiße Strich. Vorgeschichte und Folgen einer Kunstaktion an der Berliner Mauer«
Kunst als Protest
Mehrere Jugendliche fallen in Weimer 1980 durch provozierende Graffiti auf (dokumentiert in dem Buch »Macht aus dem Staat Gurkensalat«). Einige von ihnen gelangen nach West-Berlin. Doch die Mauer lässt ihnen keine Ruhe. 1986 starten sie eine Kunstaktion und ziehen einen weißen Strich an der Grenzmauer. Sie wollen damit auf den brutalen Charakter der Grenzsperre aufmerksam machen. Einer der Akteure wird in den Osten verschleppt und landet im Stasi-Knast. Die beiden Herausgeber des Bandes Anne Hahn und Frank Willmann stellen Bilder, Dokumente und Texte über die Kunstaktion vor. Danach stehen sie für ein Gespräch zur Verfügung.
Es sprechen:
Anne Hahn, Autorin, Berlin
Frank Willmann, Autor, Berlin
Datum: 20. März 2012
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos