Die Erwartung, Ost-West-Unterschiede würden mit der Zeit verschwinden, hat sich nicht erfüllt. Gerade unter den sogenannten Nachwendekindern entwickelt sich zunehmend eine eigenständige Ostidentität. In ihrem Buch »Vereint in Zerrissenheit« gibt Nora Zabel der ostdeutschen Generation Z eine Stimme. Die in den 1990er Jahren Geborenen haben die DDR selbst nicht mehr erlebt, spüren jedoch deren Nachwirkungen bis heute. So sehen sie sich weiterhin mit Ungleichheiten zwischen Ost und West konfrontiert, die sich etwa in unterschiedlichen Bildungs- und Berufschancen äußern. Im Rahmen der Buchvorstellung präsentiert Zabel die Erfahrungen ihrer Generation und diskutiert, wie die Deutsche Einheit nach 35 Jahren verwirklicht werden kann.
Lesung und Gespräch:
Nora Zabel, Autorin, Heidelberg
Moderation:
Dr. Liza Soutschek, wissenschaftliche Mitarbeiterin DDR Museum
4. März 2026, 18 Uhr
Konferenzraum DDR Museum
Sankt Wolfgang-Str. 2
10178 Berlin
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Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und ist auf dem YouTube-Kanal des DDR Museum zur Verfügung gestellt. Klicken Sie hier, um vergangene Veranstaltungen anzusehen.