Der Umgang mit Symbolen der DDR nach 1990
Mit dem Ende der DDR verloren auch deren Symbole ihre Gültigkeit. Bereits in den Wochen und Monaten vor dem 3. Oktober 1990 hatte sich der öffentliche Raum sichtbar verändert. Zeichen der SED-Herrschaft wurden entfernt, vieles landete im Sperrmüllcontainer oder auf Flohmärkten – und gelangte später über Umwege in Museumssammlungen.
Doch nicht alles verschwand spurlos. Nach 1990 entbrannten intensive Debatten um Straßennamen, Denkmäler und Bauwerke. Heute sind Relikte der DDR als Identitätsanker wieder präsent – vor Ort ebenso wie im Museum. Was verrät der Umgang mit den Symbolen des vergangenen Staates über unsere Erinnerungskultur?
Im dritten und letzten Band der Reihe »DDR in Objekten« des DDR Museum werden die Themen Staat, Politik und Ideologie unter dem Titel »Arbeit, Wirtschaft, Politik« gebündelt. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der Sammlungsstücke aus dem Bildband und stellt die Frage, warum ein Land so schnell im Sperrmüll-Container verschwunden ist.
Einführung:
Sören Marotz, Ausstellungsleiter DDR Museum
Im Gespräch:
Eric Strohmeier-Wimmer, Sammlungsleiter DDR Museum
Dr. Liza Soutschek, wissenschaftliche Mitarbeiterin DDR Museum
SONDERAUSSTELLUNG 25. MÄRZ BIS 15. NOVEMBER 2026
25. März 2026, 18 Uhr
Konferenzraum DDR Museum
Sankt Wolfgang-Str. 2
10178 Berlin
Hier sehen Sie den genauen Standort.
Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und ist auf dem YouTube-Kanal des DDR Museum zur Verfügung gestellt. Klicken Sie hier, um vergangene Veranstaltungen anzusehen.