Veranstaltungsarchiv

40 Jahre Tschernobyl

Das Reaktorunglück als »Sargnagel« der DDR?

Am 26. April 1986 erschütterte die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl die Welt – bekannt wurde das Ausmaß erst Tage später. Das SED-Regime versuchte, im Einklang mit Moskau, die Folgen in der DDR herunterzuspielen. Gerade diese Verharmlosung trug jedoch zur Stärkung der Umweltbewegung bei. War die Kernschmelze von Tschernobyl also nicht nur, wie Michail Gorbatschow später schrieb, ein »Sargnagel« der Sowjetunion, sondern auch ein Wendepunkt für die DDR? In seinem Vortrag rekonstruiert Sebastian Stude den Ablauf des Super-GAUs vor 40 Jahren und beleuchtet die Reaktionen in der DDR. Im anschließenden Gespräch berichtet Reinhard Dalchow, damals Pfarrer in Brandenburg, von der Bedeutung des Ereignisses für das zivilgesellschaftliche Engagement.

 

Vortrag und Gespräch:
Dr. Sebastian Stude, Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, Potsdam
Pfarrer i.R. Reinhard Dalchow, Großwoltersdorf

Moderation:
Dr. Liza Soutschek, wissenschaftliche Mitarbeiterin DDR Museum

3 Personen auf der Bühne des DDR Museum Konferenzraum
Fotografie Personen bei einer Demonstration
Download: Bild Veranstaltung »40 Jahre Tschernobyl« – © BArch, Bild 183-1990-0205-017, Peer Grimm 

22. April 2026, 18 Uhr

Konferenzraum DDR Museum
Sankt Wolfgang-Str. 2
10178 Berlin

Hier sehen Sie den genauen Standort.

Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und ist auf dem YouTube-Kanal des DDR Museum zur Verfügung gestellt. Klicken Sie hier, um vergangene Veranstaltungen anzusehen.