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65 Jahre Mauerbau – Das DDR Museum erinnert an den 13. August 1961

Berlin, 30. Juli 2026 – Am 13. August 2026 jährt sich der Beginn des Mauerbaus zum 65. Mal. Aus diesem Anlass lädt das Museum dazu ein, sich mit den Ursachen, Folgen und persönlichen Schicksalen auseinanderzusetzen, die mit der deutschen Teilung verbunden sind. Die Dauerausstellung vermittelt die historischen Hintergründe des Mauerbaus und macht die Auswirkungen der innerdeutschen Grenze anhand zahlreicher Exponate und interaktiver Stationen nachvollziehbar.

Der Rundgang beginnt mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Besetzung Deutschlands durch die vier Siegermächte. Besucher*innen erhalten einen Einblick in die politischen Entwicklungen, die schließlich zur Teilung Deutschlands und zur Gründung zweier deutscher Staaten führten.

Im weiteren Verlauf der Ausstellung stehen die Auswirkungen der deutschen Teilung auf das Leben der Menschen in der DDR im Mittelpunkt. Politische Maßnahmen wie die »Aktion Ungeziefer« werden ebenso erläutert wie die schrittweise Abriegelung der innerdeutschen Grenze. Interaktive Stationen und originale Objekte vermitteln die Lebensrealität anhand einer typischen Passkontrolle, Darstellungen von Grenzübergangsstellen sowie eines beispielhaften Fluchtkoffers.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Thema Berliner Mauer. Das großformatige Mauerdiorama zeigt anschaulich, dass die Grenze nicht nur aus einer Betonmauer bestand, sondern aus einem komplexen und streng gesicherten Grenzsystem. Mindestens 140 Menschen verloren an der Berliner Mauer ihr Leben. Ergänzt wird dieser Ausstellungsbereich durch ein originales, sechs Meter langes Segment der Berliner Mauer.

Das DDR Museum ist täglich von 9 bis 21 Uhr geöffnet.

Neue Sonderfolge der Reihe »Orte Ost« rund um den Mauerbau

Wer den Jahrestag lieber von zu Hause aus zum Anlass nehmen möchte, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen, findet auf dem YouTube-Kanal des DDR Museum ein passendes Angebot.

Am 13. August 2026 erscheint eine Sonderfolge der Reihe »Orte Ost« mit Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk. Die Filmreihe widmet sich (ost-)deutschen Orten, Ereignissen und Themen, deren Geschichte bis heute nachwirkt.

Die neue Folge beleuchtet die Vorgeschichte des Mauerbaus, den Ablauf des 13. August 1961 sowie die langfristigen Folgen des DDR-Grenzregimes. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Berliner Innenstadt, sondern die Abriegelung West-Berlins am Stadtrand, exemplarisch erzählt am verschwundenen Dorf Osdorf in der Gemeinde Großbeeren.

Die Folge erscheint am 13. August 2026 um 1 Uhr in der Orte-Ost-Playlist auf dem YouTube-Kanal des DDR Museum.

 

Interviewpartnerin

Für Interviews und Hintergrundgespräche steht Ihnen Dr. Liza Soutschek gerne zur Verfügung. Für die Terminvereinbarung wenden Sie sich bitte an unsere Pressesprecherin Simone Uthleb unter +49 30 847 123 7-47 oder presse@ddr-museum.de.