Auf den (fast) vergessenen Spuren der Berliner Mauer

Anlässlich des 30. Jahrestags des Mauerfalls erinnert das DDR Museum in Kooperation mit der Stiftung Berliner Mauer an einen fast vergessenen Abschnitt der Berliner Mauer im Stadtteil Pankow. 

Das originale Teilstück von 60 Metern Länge liegt in der Nähe der Dolomitenstraße in Pankow, knapp 500 Meter von der eigentlichen Grenze zu West-Berlin entfernt. Diese „Hinterlandmauer“ gehört zu einem ursprünglich mehrere hundert Meter langen Abschnitt, der entlang der Bahnstrecke Berlin-Stettin führte. Diese Grenzanlage ist damit Teil der sogenannten Vorfeldsicherung, hinter der sich das tatsächliche Grenzgebiet befand.

Dieser noch erhaltene Teil der Berliner Mauer inmitten eines Wohngebiets zeigt, wie die Grenzanlagen zu DDR-Zeiten unmittelbar in das Leben der Menschen hineinreichten. Heute bieten solche Orte Ansatzpunkte für die lokalhistorische Forschung und vertiefen somit das Verständnis der eigenen Stadtgeschichte. Die Stiftung Berliner Mauer und das DDR Museum wollen dazu beitragen, dass diese Abschnitte der Mauer abseits des Stadtzentrums nicht in Vergessenheit geraten. Gemeinsam sollen ihre Dokumentation und ihr Erhalt unterstützt werden.

Wir möchten Sie darum bitten, sich mit Hinweisen zu anderen erhaltenen Relikten der Mauer zu melden: sammlung@stiftung-berliner-mauer.de

Presseberichte zum Thema

Der Tagesspiegel: Stiftung will Erinnerung an Teilung wachhalten (27.09.2019)

B.Z.: In Berlin gibt’s noch tausende Mauerreste (27.09.2019)

Süddeutsche Zeitung: Stiftung: Spuren der Mauer in die Öffentlichkeit bringen (26.09.2019)

rbb Abendschau: https://www.rbb-online.de/abendschau/videos/20190926_1930.html (26.09.2019, ab 22:34 min)

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