Verschwundene Eltern

Was geschah psychisch mit den Kindern, wenn der Vater oder die Mutter eines Tages spurlos im Stasi-Knast verschwanden? Welche Ängste, Depressionen und Schuldgefühle hat das bei Kindern und Eltern ausgelöst und welche Folgen hat das bis heute? Der im Auftrag des rbb entstandene Film von Jürgen Haase stellt mehrere Fälle vor. Eine der betroffenen Familien war die von Karl-Heinz Bomberg. Der Arzt und Liedermacher widmet sich als Psychotherapeut posttraumatischen Haftfolgeschäden und hat darüber mehrere Bücher veröffentlicht. Er ist auch als Liedermacher unterwegs und wird an dem Abend einige Lieder singen.

Es diskutieren:

Prof. Dr. Jürgen Haase, Filmregisseur, Berlin
Dr. Karl-Heinz Bomberg, Psychotherapeut und Liedermacher, Berlin

Moderation:

Dr. Stefan Wolle, Wissenschaftlicher Leiter DDR Museum, Berlin

Die Veranstaltungen finden gemäß den Auflagen der aktuellen Infektionsschutzverordnung des Landes Berlin statt. Bitte informieren Sie sich hier im Voraus darüber, ob die Veranstaltung stattfinden kann. 

Aufgrund des Hygienekonzeptes ist während der Corona-Pandemie eine Anmeldung für Veranstaltungen unter post@ddr-museum.de möglich.

Vater und Sohn

24. März 2021, 18 Uhr

Konferenzraum DDR Museum
Sankt Wolfgang-Str. 2
10178 Berlin

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Tickets sind auch an der Tageskasse erhältlich.

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