Spiele im Osten

Pengo, Mad Breakin und Jungle: Kaum jemand erinnert sich heute noch an diese Spiele. Dabei sind sie für viele Jugendliche in der DDR eine wichtige Freizeitbeschäftigung gewesen. Ab Mitte der 80er Jahre entsteht hinter der Mauer eine vielfältige Spielelandschaft. Anders als in Westdeutschland gibt es in der DDR aber keine digitalen Spiele zu kaufen. So hauen die Jugendlichen kurzerhand selber in die Tasten und beginnen, eigene Spiele zu programmieren. Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich bei Brettspielen. Sie waren zwar zu erwerben, jedoch nicht in dem Umfang und der Qualität, wie in der Bundesrepublik. Auch hier nahmen findige Bastler ihr Glück selbst in die Hand und bastelten eigene Spiele oder kopierten Westspiele, wie zum Beispiel Monopoly. Die zwei Spezialisten für analoge und digitale Spiele präsentieren ihre Forschungsergebnisse und führen einige Spiele vor.

Es sprechen:
Dr. Martin Thiele-Schwez, Medienwissenschaftler, Berlin
Denis Gießler, Journalist, Leipzig

 

6. Februar 2018, 19 Uhr

Besucherzentrum des DDR Museum
Sankt Wolfgang-Str. 2
10178 Berlin

Der Eintritt ist frei.

Tickets ohne Warteschlange ab € 5,50   Jetzt kaufen