Peter Hacks

Einer der erfolgreichsten deutschen Dramatiker geriet nach dem Ende der DDR nahezu in Vergessenheit. Er kam 1955, als alle wegliefen, in die DDR, geriet aber schnell mit der SED-Obrigkeit in Konflikt. 1976 unterstützte er in fast einsamer Position die Ausbürgerung von Wolf Biermann, was ihm viele übelnahmen. Trotzdem wurde er zum Liebling des Theaterpublikums in Ost und West. Einige Jahre lang war er der meistgespielte lebende deutsche Bühnenautor. Dabei verschonte sein geistreicher Witz auch die DDR-Verhältnisse nicht. Als es mit dem Staat zu Ende ging, hielt er ihm die Treue und es wurde still um den Dichter. Nun erzählt erstmals eine ausführliche Biografie vom Leben des Schriftstellers.

Im Gespräch    

Ronald Weber, Literaturwissenschaftler, Berlin
Dr. Stefan Wolle, Wissenschaftlicher Leiter DDR Museum, Berlin

26. Februar 2019, 19 Uhr

Besucherzentrum des DDR Museum
Sankt Wolfgang-Str. 2
10178 Berlin

Der Eintritt ist frei.

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