Mit Nationalparks in die deutsche Einheit

Am 1. Oktober 1990, nur drei Tage vor der Wiedervereinigung erscheint das letzte Gesetzblatt der DDR. Mit der Veröffentlichung werden Flächen für eine Reihe von National- und Naturparks sowie Biosphärenreservaten gesichert. Am 3. Oktober 1990 wird dieses auch für den Westen beispielhafte Gesetz geltendes bundesdeutsches Recht. Es hatte eine turbulente Vorgeschichte, manche sprachen gar von einem Handstreich. Nach der Wende war die Offenheit für die Einführung von Großschutzgebieten sehr groß. Bereits am Runden Tisch, später im Umweltministerium sammelte sich eine Gruppe von Enthusiasten, zu denen neben Michael Succow und Hans Dieter Knapp auch Lebrecht Jeschke gehörte. Auf der letzten Volkskammersitzung wurde ihr „Nationalparkprogramm“ beschlossen und damit zum „Tafelsilber der deutschen Einheit“.

Es berichtet und diskutiert:
Dr. Lebrecht Jeschke, Biologe, Greifswald

Es moderiert:
Sören Marotz, Ausstellungsleiter DDR Museum, Berlin

12 Dezember 2017, 19 Uhr

Besucherzentrum des DDR Museum
Sankt Wolfgang-Str. 2
10178 Berlin

Der Eintritt ist frei.

Tickets ohne Warteschlange ab € 8,50   Jetzt kaufen »