Greif zur Kamera, Kumpel!

Die Werktätigen in der DDR sollten die Höhen der Kultur erklimmen. Das Schaffen von Volkskunst aller Art wurde daher von Partei und Regierung gefördert. So auch die Laienzirkel von Filmemacher*innen. In 40 Jahren schufen rund 900 Amateur*innen mehr als 10 000 Filme. Die so entstandenen Filme waren ein Brennspiegel der Gesellschaft und bieten heute ein reiches kulturgeschichtliches Material. Der Filmwissenschaftler Ralf Forster hat darüber ein Buch geschrieben, das auch seine Habilitationsschrift ist. In seinem Vortrag beleuchtet er anhand von Filmausschnitten die gesellschaftlichen Voraussetzungen, die Produktionsbedingungen, die Aufführungspraxis und die heutige Verwendung des historischen Filmmaterials.

Referent: 

PD Dr. Ralf Forster, Filmhistoriker, Berlin

07. Mai 2019, 18 Uhr

Besucherzentrum des DDR Museum
Sankt Wolfgang-Str. 2
10178 Berlin

Der Eintritt ist frei.

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