DDR-Kunst im öffentlichen Raum

Zur kulturellen Hinterlassenschaft der DDR gehört eine bemerkenswert große Anzahl von Kunstwerken im öffentlichen Raum. Heute sind viele dieser Arbeiten akut vom Abriss bedroht. Der Cottbusser Architekt Martin Maleschka hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese gefährdete Kunstgattung fotografisch zu erfassen. Über die Jahre hat er die derzeit umfangreichste Bild-Dokumentation von baubezogener Kunst der DDR aufgebaut. Daraus ist die als Architekturführer konzipierte Publikation »DDR. Baubezogene Kunst – Kunst im öffentlichen Raum 1950 bis 1990« entstanden. Martin Maleschka hat dafür 120 erhaltene Kunstwerke zwischen Ostsee und Erzgebirge ausgewählt und in einen architekturhistorischen Kontext eingebettet. Er stellt seine Forschungen anhand von ausgewählten Bildbeispielen vor.

Im Gespräch

Martin Maleschka, Architekt, Cottbus
Sören Marotz, Ausstellungsleiter DDR Museum, Berlin
 

05. März 2019, 19 Uhr

Besucherzentrum des DDR Museum
Sankt Wolfgang-Str. 2
10178 Berlin

Der Eintritt ist frei.

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