Volkseigene Profisportler

Man kennt die Praxis teurer Ablösesummen aus dem Profifußball der Gegenwart. Doch auch in der DDR-Oberliga, in der es offiziell nur Amateure gab, wurden Spielerwechsel arrangiert. Auch dort mussten sich »Underdogs« wie Union Berlin, Hansa Rostock und Chemie Leipzig gegen die Platzhirsche Dynamo Dresden, Lok Leipzig, BFC Dynamo und Carl Zeiss Jena behaupten. Die Fußballer, die den Klub wechselten, nannte man »Delegierte«. Sie alle eint, dass ihre Vereinswechsel nach außen hin mit der sozialistischen Moral in Einklang gebracht werden mussten und die Hintergründe weitestgehend geheim gehalten wurden. Die Journalisten Frank Müller und Jürgen Schwarz erzählen in ihrem Buch »Die Delegierten« von dieser Seite des DDR-Fußballs.

Hier erhalten Sie mehr Informationen zum Buch, das am 21. Februar 2022 erscheint.

Buchpremiere und Gespräch

Frank Müller, Journalist, Gerichshain bei Leipzig
Frieder Andrich, ehem. Stürmer beim FC Vorwärts Frankfurt (Oder), Beeskow

Die Veranstaltungen finden gemäß den Auflagen der aktuellen Infektionsschutzverordnung des Landes Berlin statt. Während der Corona-Pandemie ist die Anmeldung für Veranstaltungen unter post@ddr-museum.de möglich.

Es gilt die 2G+-Regel: Bitte zeigen Sie für die Teilnahme an den Veranstaltungen Ihren Nachweis über Impfung bzw. Genesung sowie einen aktuellen Test (nicht älter als 24 Stunden) vor und tragen Sie eine medizinische Maske. Bei einer Booster-Impfung entfällt ein zusätzlicher Test, wenn diese mindestens 14 Tage zurückliegt.

Fußballer Frank Müller

6. April 2022, 18 Uhr

Konferenzraum DDR Museum
Sankt Wolfgang-Str. 2
10178 Berlin

Hier sehen Sie den genauen Standort.

Die Veranstaltung wird auf dem YouTube-Kanal des DDR Museum übertragen. Klicken Sie hier, um digital teilzunehmen.