CIA-Agentin im Kalten Krieg

Olga Raue, eine junge Frau aus der DDR, arbeitet zuerst in Ost-Berlin, dann in Moskau für die CIA. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Schwager baut sie einen Spionagering auf, der schließlich von der Staatssicherheit aufgedeckt wird. Sie wird inhaftiert und darf 1977 die DDR verlassen. Jahrzehntelang schweigt sie. Erst gegenüber dem Buchautor Stefan Appelius beginnt sie zu reden, woraus ein Buch über einen der größten deutschen Spionagefälle des Kalten Krieges entstand – eine Geschichte von toten Briefkästen, Geheimcodes und langen Jahren im Gefängnis, aber auch eine Geschichte von Liebe, Hass, Eifersucht und politischen Idealen im Kampf der Systeme.

Lesung und Publikumsgespräch

Prof. Dr. Stefan Appelius, Politologe, Berlin

13. Mai 2020, 18 Uhr

Konferenzraum des DDR Museum
Sankt Wolfgang-Straße 2
10178 Berlin

Hier sehen Sie den Standort des Konferenzraums.

Der Eintritt ist frei.