Der Blick der Staatssicherheit

Mehr als zwei Millionen Fotos bilden das visuelle Erbe des MfS. Die Fotografie galt der Stasi als »wichtige Waffe« an der »unsichtbaren Front«. Wenn sie Oppositionelle beschattete, Flucht- und Protestaktionen untersuchte, Dienstgebäude überwachte, ihre eigene Arbeit dokumentierte – der Griff zur Kamera war Teil ihres Auftrags. Fast nebenbei dokumentierte die Stasi dabei auch Alltagsobjekte wie beispielsweise Post-Briefkästen, die einer speziellen Überwachung unterlagen. Der Bildband gewährt Einblicke in die Bilderwelt der Staatssicherheit und analysiert die Entstehung sowie die Funktion der Fotografie im Repressionssystem des SED-Staates.

Referent

Dr. Philipp Springer, Historiker, Berlin

Die Veranstaltungen finden gemäß den Auflagen der aktuellen Infektionsschutzverordnung des Landes Berlin statt. Während der Corona-Pandemie ist die Anmeldung für Veranstaltungen unter post@ddr-museum.de möglich.

Es gilt die 2G+-Regel: Bitte zeigen Sie für die Teilnahme an den Veranstaltungen Ihren Nachweis über Impfung bzw. Genesung sowie einen aktuellen Test (nicht älter als 24 Stunden) vor und tragen Sie eine medizinische Maske. Bei einer Booster-Impfung entfällt ein zusätzlicher Test, wenn diese mindestens 14 Tage zurückliegt.

Überwachungsmethode der Staatssicherheit

16. März 2022, 18 Uhr

Konferenzraum DDR Museum
Sankt Wolfgang-Str. 2
10178 Berlin

Hier sehen Sie den genauen Standort.

Die Veranstaltung wird auf dem YouTube-Kanal des DDR Museum übertragen. Klicken Sie hier, um digital teilzunehmen.