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Schrille Farben, flotte Sprüche und niedliche Figuren – Werbung in der DDR (Teil I)

11.09.2014 von Sören Marotz
Ob Minol-Pirol, Fewa-Johanna oder Korbine-Früchtchen: Trotz ihrer vergleichsweise kurzen „Einsatzzeit“ kennt sie fast jeder DDR-Bürger. In unseren nächsten Blogbeiträgen stelle ich Ihnen DDR-Reklame aus unserer Sammlung vor.
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Aus unserer Sammlung: Schallplatten von AMIGA und LITERA

17.07.2014 von Admin
Liebevoll geordnet und feinsäuberlich im Inhaltsverzeichnis eingetragen lachen uns die bunten Cover der DDR-Schallplatten einer Plattentasche entgegen. Doch die Vielfalt der farbenprächtigen Plattenhüllen täuscht, stammt doch jede einzelne von ihnen aus dem Presswerk der "VEB Deutsche Schallplatten Berlin, der einzigen Plattenfirma der DDR.
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Aus unserer Sammlung: Programmheft einer Ballettaufführung im Palast der Republik am 31. Januar 1981

11.06.2014 von Melanie Alperstaedt
Heute möchte ich Ihnen das Programmheft einer Ballettaufführung aus dem Jahre 1981 im Großen Saal des Palastes der Republik vorstellen. Aufgeführt wurde an diesem 31. Januar 1981 das beliebte Stück „Schwanensee“.
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Sammlung

Color - Bildbände aus der DEFA-Produktion

05.05.2014 von Melanie Alperstaedt
Sie zählen fast schon zu den Raritäten der DDR-Zeit – die Color- Bildbände. Auch als Dia- Rollfilme bezeichnet, waren die Bildbände in den 1950er bis Ende der 1970er Jahren in den ostdeutschen Kinderstuben weit verbreitet.
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Sammlung

Eine Spende aus dem Jahr 2006: Kosmetikartikel der Marke Florena

10.04.2014 von Melanie Alperstaedt
Die Mehrzahl der von uns bewahrten Objekte sind Spenden ehemaliger DDR-Bürger und Bürgerinnen. Im Jahre 2006, noch vor der Eröffnung unserer Ausstellung, bekamen wir bereits sehr viele Alltagsgegenstände gespendet. In diese Blogbeitrag möchte ich Ihnen nun die Kosmetikartikel der Marke Florena zeigen, die uns 2006 überlassen wurden.
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Eine „Benzinkuh“ im Stall des DDR Museum

06.03.2014 von Admin
Not macht bekanntlich erfinderisch. In der DDR war diese Volksweisheit keine leere Floskel, sondern stand fast immer auf der Tagesordnung im Alltag der Bürger. Insbesondere die unzureichende Versorgung mit Kraftfahrzeugen aller Art ließ den ein oder anderen kreativen Kopf kurzerhand zum Schöpfer eigener motorisierter Vehikel werden. Dies galt vor allem, wenn für das angestrebte Fahrzeug seitens der volkseigenen Industrie nichts entsprechendes produziert oder angeboten wurde.
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Wir sind noch auf der Suche nach...

17.02.2014 von Melanie Alperstaedt
...vielen unterschiedlichen Dingen! Viele ehemalige DDR-Bürger und DDR-Bürgerinnen haben uns bereits Ihre Schätze vermacht. Wir freuen uns dabei nicht nur über die Objekte selbst, sondern auch über die dazugehörigen spannenden Geschichten.
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Dünger für die Welt, Salz in der Werra - der Kalibergbau

03.02.2014 von Sören Marotz
Kalisalze waren der einzige Rohstoff der DDR, der in großen Mengen speziell als Düngemittel exportiert wurde sowie der zweitwichtigste Bodenschatz, gleich nach der Braunkohle.
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Sammlung

Sozialismus im Kleinen - ein Brigadebuch vom EAW

24.01.2014 von Sören Marotz
Brigadebücher sind nicht wirklich selten, aber man kann aus Ihnen manchmal mehr „Geschichte“ ablesen als aus vielen Lehrbüchern. Anfang Januar 2014 bekamen wir die Gelegenheit, ein solches Brigadebuch einer kleinen Entwicklungsabteilung des VEB Elektro-Apparate-Werke (EAW) Berlin-Treptow „Friedrich Ebert“ als Spende zu bekommen.
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Letzter Klimmzug auf dem Weg zum Weltniveau – der 1-Megabit-Speicherchip

16.01.2014 von Sören Marotz
1977 erfährt das ZK: Der „Rückstand zur internationalen Spitze“ beträgt in der Mikroelektronik „bis zu neun Jahre“. Der Bericht löst Alarm aus. Man versucht es mit Industriespionage und versenkt Milliarden in der Forschung. 1988 wird der 1-Megabit-Mikrochip („U61000“) präsentiert, der ca. 35 eng beschriebene Schreibmaschinenseiten speichern konnte.
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7353,315 steht für „sie esel“ - der Schul-Taschenrechner "SR1"

09.01.2014 von Sören Marotz
Sowohl in unserer Ausstellung, als auch in unseren Sammlungsbeständen findet sich ein nichtprogrammierbarer Gleitkomma-Taschenrechner Modell "SR1", in der Sammlung zusätzlich mit einem rotbraunen Kunstlederetui. "SR" steht für übrigens für Schul-Rechner.
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Sammlung

Zündeln damit‘s leuchtet - Nachttischlampe aus Streichhölzern

19.12.2013 von Sören Marotz
Streichhölzer nimmt man ja eigentlich, um irgendein Feuer anzuzünden. Als Bastelmaterialien sind die kleinen Schwefelhölzchen weit weniger verbreitet. Das war im Fall von Herrn Bellach aus Grünheide bei Berlin, von Beruf Maurer anders. Er hatte während seiner anderthalbjährigen Armeezeit bei der NVA in Oranienburg auf der „Stube“ eine Nachttischlampe aus Streichhölzern gebaut.
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„Wenn ein Mensch lebt“ (Puhdys)

17.12.2013 von Sören Marotz
"Puhdys nein danke" steht auf einem Aufkleber, den eine Gitarre in unserem Sammlungsbestand trägt. Tatsächlich hatten sich bereits in den 1980er Jahren viele Jugendliche von der etablierten Rockmusik der DDR abgewandt.
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Gut verkleidet - die Centrum-Warenhaus-Fassade am Alex

28.11.2013 von Sören Marotz
Wo heute die „Galeria Kaufhof“ als Warenhaus der Metro AG am Alexanderplatz in Berlin-Mitte residiert, errichtete Anfang des 20. Jahrhunderts schon Hermann Tietz ein Kaufhaus. Einige werden sich sicherlich noch an den Namen „Hertie“ erinnern.
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Auf die Kerbe kommt es an: Der Trabant-Autoschlüssel

21.11.2013 von Sören Marotz
Gerade kam er als Leihgabe vom Deutschen Hygiene-Museum zurück: unser Trabant-Autoschlüssel. Dort war er ein Ausstellungsstück der Sonderausstellung „Reichtum - Mehr als genug“, die vom 6. Juli bis 10. November 2013 in Dresden gezeigt wurde.
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Maßarbeit - die Trabant-Werkzeugtasche und ihr Spender

14.11.2013 von Sören Marotz
Kaputtgehen konnte eigentlich immer irgendetwas. Da musste man beim Trabant noch nicht mal die berühmte Geschichte mit der Damenstrumpfhose, die im Notfall auch den Keilriemen ersetzen sollte bemühen. Jeder hatte etwas Werkzeug mit dabei. Hilfe war weit weg, im Zweifel teuer und vor allem musste man gelernt haben zu warten. Was lag da näher, als im Trabi-Kofferraum der Limousine den Leerraum zwischen Ersatzrad und Radkasten für die Unterbringung einer speziellen Werkzeugtasche zu nutzen, dachte man sich sicher auch beim VEB Werkzeugkombinat Schmalkalden.
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Lösung für die bohrenden Probleme an Haus und Hof – die Handbohrmaschine „Multimax“

07.11.2013 von Sören Marotz
Eigentlich ist die Handbohrmaschine HBM 250 „Multimax“ nicht nur eine einfache, schöne Bohrmaschine für den DDR-Heimwerker, sondern sie ist auch ein Antriebsaggregat für diverse Aufsätze, die es als Zubehör zu kaufen gab. So gab es als Zusatzgeräte unter anderem eine Handkreissäge, einen Schleifstein, einen Schwingschleifer oder auch eine Stichsäge. Besonders beeindruckend finde ich aber den Heckenscherenaufsatz, der auch auf dem Foto mit abgebildet ist. Wenn man sich heute nach einer gebrauchten „Multimax“ umsieht, fällt auf, dass das Anschlusskabel oft sehr kurz geraten ist. Da hat der Heckenscherenaufsatz als universelles Schneidwerkzeug manchmal mehr als ganze Arbeit geleistet.
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Rasierapparat aus dem Kraftwerksanlagenbau – das „bebo sher“-Modell „Junior“

31.10.2013 von Sören Marotz
Wenn es Objekte gibt, zu dem mehr zu sagen wäre, als es der Platz hier hergibt, dann sind die „bebo sher“-Rasierapparate des VEB Bergmann-Borsig (daher „bebo“) ganz heiße Anwärter auf die vordersten Ränge. Zweifelsohne hängt das auch mit meiner eigenen Lebensgeschichte zusammen. Von 1989-1990 hatte ich dort in Berlin-Wilhelmsruh eine Lehre als Elektromechaniker absolviert. Gut, dort haben wir keine Rasierapparate gefertigt, aber diese „Erfahrung“ konnte ich schon als Schüler im Rahmen des PA-Unterrichtes (Produktive Arbeit) machen. Wir Schüler aus dem Bezirk Berlin-Pankow hatten seinerzeit das Modell „Junior“ montiert. Der technische Aufbau der Geräte ist entsprechend einfach. Der komplizierteste Arbeitsschritt war das Anlöten des Netzkabels. „Können Schüler der 8. Klassen einen Rasierapparat, der das Gütezeichen „Q“ trägt, überhaupt montieren? - Auch hier zeigte sich, […] daß über viele Jahre in hoher Qualität der Plan erfüllt wurde. Heute montiert eine halbe 8. Klasse 14 000 Rasierapparate jährlich.“ (unbenannter Zeitungs-Artikel, um 1978)
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Vorkriegsentwicklung im Nachkriegsdeutschland - das Telefon W38

23.10.2013 von Sören Marotz
In den 1930er Jahren entwickelte Siemens & Halske ein neues Standard-Telefon für die Deutsche Reichspost. 1938 ging daraus das Modell W (Wählapparat) 38 hervor. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der „W 38“ in seiner Kriegsausführung mit Glocken aus Glas statt aus Metall fast unverändert in der DDR weitergebaut und war dort noch bis in die 1960er Jahre hinein der Standardapparat. 
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Motor vom „Regierungs“-Volvo 264 TE verkauft

18.10.2013 von Sören Marotz
Tausende Besucher haben ihn bereits gesehen, unseren Volvo. Ohne dabei zu wissen, dass sich unter der Haube aus ausstellungstechnischen Gründen kein Motor mehr befindet. Der liegt nämlich seit Jahren „schwer wie Blei" im Depot, obwohl er im Kern aus Aluminium ist.
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