Und was schmeckt mir eigentlich so?

Jeden Monat stelle ich hier im Blog das Lieblingsgericht eines Kollegen vor. Bisher haben mir bereits zahlreiche Kollegen aus dem Büro, von der Kasse und auch aus dem Restaurant Rede und Antwort gestanden und von ihren kulinarischen Favoriten aus der Domklause berichtet. Natürlich hat sich auch bei mir zwischendurch die Frage aufgetan: Janine, welches ist denn eigentlich dein Lieblingsgericht?
von Janine Henschel (28.08.2014)

Jeden Monat stelle ich hier im Blog das Lieblingsgericht eines Kollegen vor. Bisher haben mir bereits zahlreiche Kollegen aus dem Büro, von der Kasse und auch aus dem Restaurant Rede und Antwort gestanden und von ihren kulinarischen Favoriten aus der Domklause berichtet. Natürlich hat sich auch bei mir zwischendurch die Frage aufgetan: Janine, welches ist denn eigentlich dein Lieblingsgericht?

Meine Kollegin Melanie Alperstaedt hat es schon in der Kategorie „6 Fragen an…“ vorgemacht und so habe auch ich mich diesmal für ein „Selbstgespräch“ entschieden.

Also nun direkt noch einmal zu meiner Einstiegsfrage:

Welches ist eigentlich mein Lieblingsgericht? Wie auch vielen der anderen Befragten fiel es mit durchaus schwer mich festzulegen. Denn eigentlich haben ich mehrere Lieblingsgerichte: zum einen die Kohlroulade mit Kartoffeln und zum anderen das Jägerschnitzel auf Spirelli mit Tomatensoße.

Ob ich die beiden Gerichte sonst schon auf Speisenkarten von anderen Restaurants entdeckt habe? Kohlroulade findet man durchaus öfters auf Speisekarten deutscher Restaurants. Jägerschnitzel in der typischen DDR-Variante allerdings kaum. Das kochte ich höchstens ab und zu alleine zu Hause. Schon zu Kindheitstagen hat es das nämlich bei uns daheim oft gegeben.

Beide Gerichte sind mir also durchaus bekannt. Gab es denn einen Unterscheid zwischen den Variationen damals und den Gerichten in der Domklause?
Nein, im Grunde kenn ich beide Speisen direkt so. Die Tomatensoße des Jägerschnitzels war eventuell etwas anders gewürzt und die Soße zu der Kohlroulade kenne ich nur ohne Speck, aber an sich sind die Gerichte relativ identisch. Aber wer kann sich schon zu 100 % an den Geschmack vor 25 Jahren erinnern?

Warum sind es denn gerade diese beiden Gerichte, die zu meinem Favoriten gehören?
Ich glaube, dass ausgerechnet diese zwei Gerichte zu meinen Favoriten gehören, da ich die Speisen sehr mit meiner Kindheit assoziiere. Das typische DDR-Jägerschnitzel und auch die Kohlroulade kenne ich nicht nur vom Schulessen, sondern auch von zu Hause. Beides gab es sehr häufig und wurde von allen Familienmitgliedern sehr gern gegessen.

Grundsätzlich esse ich sehr gern Nudeln und panierte Jagdwurst - das ist einfach eine interessante Kombination. Weißkohl und auch Hackfleisch liebe ich und würde beides am liebsten, allein oder in Kombination, jeden zweiten Tag essen.

Dann müsste ich doch sehr wahrscheinlich relativ oft im DDR-Restaurant Domklause anzutreffen sein, oder?
Ja, durchaus! Allerdings nicht nur um Kohlroulade und Jägerschnitzel zu essen. Würde ich das wirklich so häufig bestellen, dann hätte ich sicherlich doch ziemlichen schnell zu viel davon.

Und warum bin ich dann in der Domklause?
Ich bin im Rahmen der Social-Media-Aktivitäten sozusagen die „Domklause-Beauftragte“. Daher stelle ich freitags immer die Tagesgerichte für das kommende Wochenende vor und bin zum Fotografieren und natürlich auch zum Testen der Gerichte im Restaurant anzutreffen.

Das bedeutet, dass ich ziemlich oft neue Gerichte probiere?
Richtig, man möchte ja schließlich auch nicht permanent das Gleiche essen und ich finde es spannend auch einmal neue und vielleicht auch etwas ungewöhnliche Kreationen zu versuchen. Außerdem kann ich natürlich nur authentisch von den Tagesgerichten berichten, wenn ich Sie auch selbst gekostet habe.

 

Haben auch Sie Hunger auf Roulade aus Weißkraut mit Specksoße und Salzkartoffeln oder panierte Jagdwurst auf Nudeln mit deftiger Tomatensoße bekommen? Beide Gerichte finden Sie natürlich auf der Karte des DDR-Restaurants Domklause.

 

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