Topfwurst, Blutwurst, Grützwurst, "Unfall" oder "Tote Oma"... viele Namen, aber nur ein Gericht im DDR-Restaurant Domklause

Man kennt das Gericht unter vielen Namen, im Restaurant wird es heute jedoch als "Topfwurst" angeboten. Dabei handelt es sich um die gebratene "Füllung" einer Blutwurst, dazu gibt es Sauerkraut und Salzkartoffeln. Bei Wikipedia finden Sie eine kurz-knappe Erläuterung zu den Bestandteilen der Blutwurst.
von Melanie Alperstaedt (16.06.2011)

Man kennt das Gericht unter vielen Namen, im Restaurant wird es heute jedoch als "Topfwurst" angeboten. Dabei handelt es sich um die gebratene "Füllung" einer Blutwurst, dazu gibt es Sauerkraut und Salzkartoffeln. Bei Wikipedia finden Sie eine kurz-knappe Erläuterung zu den Bestandteilen der Blutwurst.

Hier im Büro scheiden sich die Geister an diesem Gericht. Wir haben Vegetarierinnen, die das Gericht vor ihrer fleischlosen Lebensweise geliebt haben, Kolleginnen, die das Gericht aus Kindertagen mögen und eine "Fleischpflanze", die dieses Gericht nicht oder nur seit Tagen ausgehungert anrühren würde. Laut kleiner interner Umfrage meinerseits finden zwar viele Kollegen das Aussehen des Gerichts nicht unbedingt einladend, aber der Geschmack soll das mehr (!) als wieder wett machen.

Wenn Sie Lust haben diese These zu überprüfen: Für 8,60€ können Sie sich heute in der Domklause selbst vom leckeren Geschmack des Tagesgerichts "Topfwurst" überzeugen.

Zum Schluss noch ein Zitat aus einem Wikipedia-Artikel:"In manchen Regionen gibt es Wettbewerbe der Blutwurstfleischer. Der größte und international bedeutendste ist der Wettbewerb der französischen Bruderschaft der Ritter der Blutwurst, an dem jährlich mehrere hundert Blutwurstproduzenten aus aller Welt teilnehmen."
(http://de.wikipedia.org/wiki/Blutwurst)



 

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