"Theater ohne Probe" - Rentier, Rute, rote Socken

In einer etwas anderen, größeren Konstilation als sonst, trat am gestrigen Abend die Theatergruppe „Theater ohne Probe" zum 5. Mal im Besucherzentrum des DDR Museum auf. Passend zur Jahreszeit ging es dabei natürlich unter anderem um die „geflügelte Jahresendfigur", Schokoladenhohlkörper und endlich wurde auch die Frage geklärt wie, diese wohl hergestellt wurden, wenn es doch im Osten kein Kakao gab. Sonja Dif, Ilona Lentz und Thomas Jäkel präsentierten dem Publikun einmalige Szenen im Zusammenhang mit dem Weihnachtsfest. Dabei musste die kleine Sabine ein Gedicht und ihr großer Bruder Michael ein Stück auf der „imaginären" Geige vortragen - beides natürlich traumhaft schön, nach Meinung der Mutter- um ein Geschenk, natürlich mit westlichem Inhalt, zu ergatten. Sobald sich ein kleiner inhaltlicher Fehler einschlich, wurde dieser von unserem Haushistoriker Stefan Wolle korrigiert. Das Wort „Christkind" war zum Beispiel nicht gestattet und die Szenen mussten erneut gespielt werden - natürlich alles improvisiert. Der Inhalt mancher Weihnachstslieder war an diesem Abend nicht immer staatskonform. So wurde das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht" mit Hilfe des Publikuns umgedichtet, um der sozialistischen Ideologie gerecht zu bleiben. Musikalisch wurde das Theater von Simon Schönfeld mit der Violine und Holzbläsern untermalt. Vielen Dank an die Vier für den lustigen und gemütlichen Vorweihnachtsabend! von Janine Henschel (16.12.2011)

In einer etwas anderen, größeren Konstilation als sonst, trat am gestrigen Abend die Theatergruppe „Theater ohne Probe" zum 5. Mal im Besucherzentrum des DDR Museum auf. Passend zur Jahreszeit ging es dabei natürlich unter anderem um die „geflügelte Jahresendfigur", Schokoladenhohlkörper und endlich wurde auch die Frage geklärt wie, diese wohl hergestellt wurden, wenn es doch im Osten kein Kakao gab. Sonja Dif, Ilona Lentz und Thomas Jäkel präsentierten dem Publikun einmalige Szenen im Zusammenhang mit dem Weihnachtsfest. Dabei musste die kleine Sabine ein Gedicht und ihr großer Bruder Michael ein Stück auf der „imaginären" Geige vortragen - beides natürlich traumhaft schön, nach Meinung der Mutter- um ein Geschenk, natürlich mit westlichem Inhalt, zu ergatten. Sobald sich ein kleiner inhaltlicher Fehler einschlich, wurde dieser von unserem Haushistoriker Stefan Wolle korrigiert. Das Wort „Christkind" war zum Beispiel nicht gestattet und die Szenen mussten erneut gespielt werden - natürlich alles improvisiert. Der Inhalt mancher Weihnachstslieder war an diesem Abend nicht immer staatskonform. So wurde das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht" mit Hilfe des Publikuns umgedichtet, um der sozialistischen Ideologie gerecht zu bleiben. Musikalisch wurde das Theater von Simon Schönfeld mit der Violine und Holzbläsern untermalt. Vielen Dank an die Vier für den lustigen und gemütlichen Vorweihnachtsabend!

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