Sternburg Bier: Eine alteingesessene DDR-Biermarke mit frischen Ideen

Während meiner Tätigkeit für das DDR Museum habe ich schon viele unterschiedliche Menschen kennengelernt und ich kann sagen, dass es wohl allen Kolleg/Innen so geht. In Zeiten der Social-Media-Aktivitäten des Museums wohl noch mehr als sonst, da hier die Vernetzung zwischen Institutionen und Menschen mit gleichen Interessen immer mehr zunimmt. Folgend nun ein Beispiel, wie ein Tweet des Direktors zu einer Kiste Sternburg Export Bier führte.
von Melanie Alperstaedt (26.01.2012)

Während meiner Tätigkeit für das DDR Museum habe ich schon viele unterschiedliche Menschen kennengelernt und ich kann sagen, dass es wohl allen Kolleg/Innen so geht. In Zeiten der Social-Media-Aktivitäten des Museums wohl noch mehr als sonst, da hier die Vernetzung zwischen Institutionen und Menschen mit gleichen Interessen immer mehr zunimmt. Folgend nun ein Beispiel, wie ein Tweet des Direktors zu einer Kiste Sternburg Export Bier führte.

Sie finden uns neben Facebook auch auf Twitter. Als Besonderheit sei erwähnt, dass bei uns der Direktor persönlich twittert und Sie so über Twitter in direkten Kontakt zu ihm treten können. Vor einiger Zeit verwies unser Direktor auf ein lustiges Plakat der Firma Sternburg. Es handelt sich dabei um ein Motiv der Plakatserie „Sterni-Gegner", die durchweg Vorurteile gegenüber der Biermarke thematisiert. Tja, und da uns die Social-Media-Verantwortlichen der Firma Sternburg wohl auf Twitter folgen, schlugen Sie ein Treffen vor. Gesagt, getan und so bekam unser Direktor alle Plakate der Serie und dazu noch eine ganze Kiste Bier geschenkt! Denn im Rahmen des diesjährigen Jubiläums verschenkt die Firma 190 Kisten Bier an all diejenigen, denen gegenüber sie ihre Wertschätzung ausdrücken möchte und wir gehören zu den glücklichen Gewinnern :)

Eine der Flaschen steht gerade, sozusagen als Inspiration, auf meinem Schreibtisch und ich habe mir schon einige neckende Kommentare von Kolleg/Innen anhören müssen. Ich selbst kannte das Bier bisher nicht, was aber nichts zu bedeuten hat, da ich nicht viel Bier trinke. Aus meinem Umfeld heraus habe ich auf Nachfrage erfahren, dass es herb und würzig schmeckt, recht günstig ist und ein dementsprechendes Image hat. Aber ich persönlich finde, dass man einem Produkt keinen Vorwurf daraus machen kann, dass es genau so ist, wie es die Konsumenten haben möchten: Günstig. Was ist so schlimm daran? Auch hier knüpft die Plakatserie „Sterni-Gegner" an. Sprüche wie „Ich würd`s trinken wenn es teurer wär", „Was sollen denn die Nachbarn von uns denken" oder „Für mich müsst nur `n andres Label drauf sein" treffen hier den Nagel auf den Kopf. Der Geschmack ist eigentlich der Kern des Bieres und alles andere ist nur Schall und Rauch. Wenn es schmeckt, sollte man es trinken. Und wenn es nicht schmeckt, dann eben nicht.

Für alle die nun auch solch ein Poster haben wollen: Wir geben unsere nicht mehr her, aber Sie können selbst ein kostenloses Plakat auf der Internetseite des Sternburg Biers bestellen.

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