Fluchttunnel wiederentdeckt

Sonderaufgaben und Sandige Sensationen

Als eine wichtige Aufgabe des Museums betrachten wir nicht nur die Unterrichtung und Darstellung der Vergangenheit, sondern auch die Auseinandersetzung mit aktuellen Ereignissen und Aktivitäten zum Thema DDR.
von Admin (20.04.2011)

Als eine wichtige Aufgabe des Museums betrachten wir nicht nur die Unterrichtung und Darstellung der Vergangenheit, sondern auch die Auseinandersetzung mit aktuellen Ereignissen und Aktivitäten zum Thema DDR.

Zu diesem Zwecke beschäftigt sich meine Kollegin Melanie Alperstaedt täglich mit diversen Medien und sorgt dafür, dass wir und auch die Leser unseres Blogs auf dem neuesten Stand sind und lässt Sie an interessanten Themen teilhaben.

Da meine Kollegin heute in ihrem wohlverdienten Urlaub ist wird mir die Ehre zuteil, diese Sonderaufgabe zu übernehmen.

Bei der Durchsicht der Tageszeitungen hat ein Artikel in der Berliner Zeitung vom 16.04.2011 besonders mein Interesse geweckt.

„Sand in der Schublade" lautet der Titel einer spannenden und zugleich ergreifenden Erzählung über eine Fluchtgeschichte die aufzeigt, welche Anstrengungen und Ängste Menschen in Kauf genommen haben, um die ehemalige DDR zu verlassen.

Die Rede ist von Familie Aagaard, die 1963 einen Fluchtunnel in den Westen grub. Da das Haus der Familie sehr nah an der Mauer stand, konnte der zutage geförderte Sand nicht entsorgt werden. Um keine Aufmerksamkeit zu erregen und das Projekt nicht zu gefährden versteckte die Familie den Sand im Haus.

Den ganzen Artikel lesen Sie: hier.

Die Beschäftigung mit den Medien, die Durchsicht der zahlreichen Zeitungsartikel und Internetbeiträge hat mir gezeigt, dass die DDR ein absolut aktuelles und kontroverses Thema ist, dem nach wie vor ein hohes Maß an Gesprächsbedarf zugrunde liegt.



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