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Diebe brachen in das Archiv des Dokumentationszentrums Alltagskultur der DDR ein

Am letzten Wochenende waren in Eisenhüttenstadt wohl mehrere Diebe unterwegs. Sie stahlen Geld, Skulpturen von öffentlichen Plätzen und sind sogar in das Archiv des Dokumentationszentrums Alltagskultur der DDR (DOK) eingebrochen.
von Melanie Alperstaedt (15.02.2011)

Am letzten Wochenende waren in Eisenhüttenstadt wohl mehrere Diebe unterwegs. Sie stahlen Geld, Skulpturen von öffentlichen Plätzen und sind sogar in das Archiv des Dokumentationszentrums Alltagskultur der DDR (DOK) eingebrochen.

Sicherlich ist Diebstahl immer ärgerlich! Aber wenn Diebe in Museen einbrechen und Gegenstände von kulturellem Wert stehlen, ärgere ich mich  besonders darüber. Noch steht nicht fest, was genau gestohlen wurde, aber was immer es war: Vielleicht ist es für immer verloren. Und somit ist dem DOK die Möglichkeit genommen worden, evtl. mit genau diesen Gegenständen Geschichte zu vermitteln und jüngeren Menschen näherzubringen. Die Seltenheit der Gegenstände macht sie so wertvoll: Wertvoll für die Vermittlung von Deutscher Geschichte, wertvoll für Sammler, wertvoll für Diebe und wertvoll für den Verkauf.

Es bleibt nur zu hoffen, dass die gestohlenen Gegenstände wieder auftauchen oder zurückgegeben werden. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt oder ist besonders schwer zu stehlen...

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