Schrille Farben, flotte Sprüche und niedliche Figuren – Werbung in der DDR (Teil VIII)

Heute setzen wir zum letzten Mal unsere kleine Reihe über Werbung in der DDR fort und stellen Ihnen ein Plakat des „VEB ELBE Chemie“ aus Dresden sowie einen Werbeaufsteller des „VEB KOSMADON“ aus Berlin vor.
von Sören Marotz (30.10.2014)

Heute setzen wir zum letzten Mal unsere kleine Reihe über Werbung in der DDR fort und stellen Ihnen ein Plakat des „VEB ELBE Chemie“ aus Dresden sowie einen Werbeaufsteller des „VEB KOSMADON“ aus Berlin vor.

Das Plakat zur Bewerbung der Sonnencreme „Leokrem“ wurde 1960 bei Wenzel & Naumann in Leipzig gedruckt. Diese lithographische Anstalt produzierte schon vor 1900 in der Messestadt. Der Hygieneartikelhersteller wurde schon 1907 in Dresden als „Laboratorium Leo“ zur Fabrikation der Zahnpasta „Chlorodont“ gegründet. 1952 wurden die in der DDR verbliebenen Leowerke (die Verwaltungsgesellschaft wurde 1950 nach Frankfurt/ Main verlegt) als Volkseigener Betrieb „VEB Elbe-Chemie“ verstaatlicht. Sie waren fortan Hauptproduzent für Mund- und Zahnhygienemittel in der DDR. Später wurde die Produktpalette unter anderem um die bekannte Kinderzahncreme „Putzi“ erweitert.

Der Werbeaufsteller für den Deostift „Fricolon“ vom „VEB KOSMADON“ aus Berlin zeigt ein Konkurrenzprodukt des originalen „Kölnisch Wassers“. Stilistisch orientiert sich das Design durch seine Passepartout-Prägung und die hochwertig anmutende Farbgebung am Design der Vorkriegsjahre.

Mehr zum Thema

Online-Tickets ohne Warteschlange

Ticket kaufen