Schrille Farben, flotte Sprüche und niedliche Figuren – Werbung in der DDR (Teil III)

Heute machen wir mit unserer kleine Reihe über Werbung in der DDR weiter und stellen Ihnen den „Minol-Pirol“ sowie „Ede den Tierparklehrling“ als Gastbeitrag von Nicole Sawicka vor.
von Sören Marotz (25.09.2014)

Heute machen wir mit unserer kleine Reihe über Werbung in der DDR weiter und stellen Ihnen den „Minol-Pirol“ sowie „Ede den Tierparklehrling“ als Gastbeitrag von Nicole Sawicka vor.

Der Minol-Pirol war der weithin bekannte Werbevogel des VEB Kombinat Minol mit seiner gleichnamigen Handelsmarke (am 1. Januar 1956 gegründet). Die Minol-Tankstellen waren in der DDR schon deshalb einzigartig, weil sie inclusive der „Intertank“-Stationen die einzigen waren. Form nahm das von Heiner Knappe gestaltete Maskottchen 1962 an, entwickelt aus einer Öl-Kanne mit Flügeln und Beinen. Unser Beispiel zeigt ihn typisch mit blauem Kittel und Hut. Die Figur wurde aus Gummi gefertigt.

„Ede der Tierparklehrling“ war ursprünglich eine Comicfigur des Zeichners Erich Schmitt. Der Tierpark Berlin, einer der beiden Zoologischen Gärten Berlins liegt im Ortsteil Friedrichsfelde in Berlin und ist mit 160 Hektar Fläche der größte Landschaftstiergarten Europas. Unser Maskottchen trägt einen grauen Anzug mit gelben Knöpfen, dazu einen passenden Hut mit der Aufschrift „Tierpark Berlin“, einen Besen, einen Eimer Wasser und große schwarze Schuhe. Seine wichtigsten Charaktereigenschaften waren große Tierliebe und bei gleichzeitiger Ungeschicklichkeit. Unsere Figur wurde aus Holz gefertigt.

Gastbeitrag von Nicole Sawicka

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