Recht und Gerechtigkeit. Ein Widerspruch in der Aufarbeitung der SED-Diktatur? Eine Heftvorstellung von "Horch und Guck"

Gestern fand bei uns im Besucherzentrum eine Heftvorstellung von "Horch und Guck" statt, einer Zeitschrift zur kritischen Aufarbeitung der SED-Diktatur. Der Themenschwerpunkt der aktuellen Ausgabe ist die juristische Aufarbeitung der SED-Diktatur. Die Zentrale Frage ist, ob ein Rechststaat in der Lage ist, das Unrecht einer vergangenen Diktatur angemessen aufzuarbeiten.
von Melanie Alperstaedt (16.06.2010)

Gestern fand bei uns im Besucherzentrum eine Heftvorstellung von "Horch und Guck" statt, einer Zeitschrift zur kritischen Aufarbeitung der SED-Diktatur. Der Themenschwerpunkt der aktuellen Ausgabe ist die juristische Aufarbeitung der SED-Diktatur. Die Zentrale Frage ist, ob ein Rechststaat in der Lage ist, das Unrecht einer vergangenen Diktatur angemessen aufzuarbeiten.

Dabei geht es nicht nur um die Bestrafung der Täter! Inzwischen prozessieren z.B. Verantwortliche von damals und Mittäter (häufig erfolgreich) mit dem Ziel, dass Ihre Namen in der Berichterstattung der Presse oder der geschichtlichen Aufarbeitung nicht genannt werden dürfen. Sie verweisen dabei auf den Schutz ihrer Persönlichkeitsrechte.

Zu diesem und viele weiteren spannenden Themen der Aufarbeitung der SED-Diktatur finden Sie in dem gestern vorgestellten Heft fundierte Artikel. Stöbern Sie doch einfach mal auf der Seite von "Horch und Guck"!


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