Post aus Shanghai: So warme Worte von so weit weg!

Der Brief aus Shanghai war eine Überraschung, wer rechnet denn schon mit Post von jemandem, der 8406,014 km Luftlinie entfernt ist, das ist fast das andere Ende der Welt.
von Melanie Alperstaedt (26.02.2013)

Der Brief aus Shanghai war eine Überraschung, wer rechnet denn schon mit Post von jemandem, der 8406,014 km Luftlinie entfernt ist, das ist fast das andere Ende der Welt.

Als der Brief eintrudelte, war ich neugierig. Nicht eine Firma, sondern eine Privatperson machte sich die Mühe, uns ein dreiseitiges Schreiben zu schicken. Die Frage war: Warum? Was ist die Motivation dahinter?

Und als ich den Brief las, war das ein besonderer Moment während meines, meist eh schon spannenden, Arbeitsalltags. Drei Seiten warmherziger, kluger, lobender Worte mit nichts zum Ziel, als freundlich zu sein. Kein Wunsch, kein Anliegen, einfach nur ein persönliches "Danke", obwohl der junge Autor des Briefes uns/die Ausstellung nicht persönlich kennt. Trotzdem ist er sehr gut über die DDR-Geschichte und das DDR Museum informiert und hat sich mit unserem "Spirit", unseren Zielen und dem, was uns als Museum/als Team wichtig ist, auseinandergesetzt.

Wie soll man das beantworten? Sicherlich kann man höflich und freundlich nette Worte um die Welt schicken. Aber diese "wörtliche Warmherzigkeit", die den Leser berührt, das kann man dem Autor nicht so einfach nachmachen. Wir werden aber unser Bestes geben und das dann 8406,014 km lang auf die Reise nach China schicken!



 

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