Pikante Kleinigkeiten

Tapas sind keine Erfindung der Spanier, es ist lediglich der Name, der von der Iberischen Halbinsel kommt. Im östlichen Mittelmeerraum und im Nahen Osten ist die Bezeichnung Mezedes gebräuchlich. Und in Deutschland, nennt man sie einfach nur Kleinigkeiten! Sie eignen sich besonders, wenn Gäste vorbeikommen, da sie gut vorzubereiten sind und viel Abwechslung garantieren. Heute wollen wir Ihnen drei pikante Kleinigkeiten nach authentischen DDR-Rezepten vorstellen.
von Janine Henschel (19.06.2015)

Tapas sind keine Erfindung der Spanier, es ist lediglich der Name, der von der Iberischen Halbinsel kommt. Im östlichen Mittelmeerraum und im Nahen Osten ist die Bezeichnung Mezedes gebräuchlich. Und in Deutschland, nennt man sie einfach nur Kleinigkeiten! Sie eignen sich besonders, wenn Gäste vorbeikommen, da sie gut vorzubereiten sind und viel Abwechslung garantieren. Heute wollen wir Ihnen drei pikante Kleinigkeiten nach authentischen DDR-Rezepten vorstellen.

 

Bratwürstchen in Apfelringen:

  • große, säuerliche Äpfel schälen
  • diese nun quer in 1½ cm dicke Scheiben teilen und das Kerngehäuse entfernen, so dass ein Würstchen hindurchpasst
  • die Apfelscheiben kurz in einer Pfanne von beiden Seiten anbraten
  • nach Belieben mit Majoran würzen
  • zum Schluss die heißen Bratwürsten hindurchstecken



Heringsaufläufchen:

  • 1 großen oder 2 kleine Salzheringe in Wasser kühl stellen, Haut und Gräten entfernen sowie klein schneiden
  • nun ein Gemisch aus Fleischresten, leicht gedünsteten Zwiebeln, Semmelbröseln, Ei, nach Belieben auch Champignons und Reibekäse herstellen
  • die Masse in kleine gefettet Förmchen geben
  • diese mit einer Schicht Semmelbrösel und zerlassener Margarine beträufeln
  • die Förmchen nach 20  Minuten in den Ofen gebmen und mit Zitrone servieren



Rührei in Mürbeteigschälchen

  • 250g Mehl auf ein Brett sieben und mit einer Prise Salz und Paprikapulver bestreuen
  • in der Mitte eine Vertiefung formen und ein Ei hineingeben
  • den Mehlrand mit 125g Margarine legen
  • alle Zutaten nun mit einem großen Messer durcheinanderhacken und dann mit den Händen verkneten
  • den Teig mindestens 30 Minuten kalt ruhen lassen
  • den entstandenen Mürbeteig dünn ausrollen und in gefettet Förmchen drücken
  •  mehrmals mit der Gabel einstechen, so entstehen beim Backen keine Bläschen
  • ein Ei mit einem Esslöffel Milch, einer Prise Salz und etwas Muskat verquirlen und in einer gefettete Pfanne braten
  • nach Belieben Spargel, Pilze oder Schinken hinzugeben
  • jetzt die Füllung auf die Förmchen verteilen

--> die Mührbeteigschälchen lassen sich natürlich beliebig füllen, z.B. mit Käse, Gemüse, und Fleisch

 

Alle Rezepte lassen viel Raum für Fantasie. Probieren Sie sich aus und seinen Sie kreativ in Hinsicht auf Menge und Zutaten. Sie werden die perfekte Mischung bald für sich entdeckt haben!

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