Neue Sonderausstellung in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde: „Risiko Freiheit“

Am kommenden Samstag eröffnet in der Erinnerungsstätte  Notaufnahmelager Marienfelde eine neue Sonderausstellung, die bis zum 28.6.2015 zu sehen sein wird. „Risiko Freiheit – Fluchthilfe für DDR-Bürger 1961-1989“ dokumentiert die unterschiedlichen Phasen der Fluchthilfe für DDR Bürger zwischen 1961 bis 1989.
von Melanie Alperstaedt (21.08.2014)

Am kommenden Samstag eröffnet in der Erinnerungsstätte  Notaufnahmelager Marienfelde eine neue Sonderausstellung, die bis zum 28.6.2015 zu sehen sein wird. „Risiko Freiheit – Fluchthilfe für DDR-Bürger 1961-1989“ dokumentiert die unterschiedlichen Phasen der Fluchthilfe für DDR Bürger zwischen 1961 bis 1989.

Besucher lernen, welche „Schlupflöcher“ es nach dem Mauerbau gab und wie diese genutzt wurden. Man erfährt etwas über Menschen, die Flüchtlinge unterstützt haben und welche Wege und Möglichkeiten zum Verlassen der DDR die Fluchthelfer schufen. Diese Fluchtmöglichkeiten waren natürlich über die Jahre hinweg nicht immer gleich, sie entwickelten sich im Kontext politischer Entwicklungen! Sie waren mit hohen Risiken verbunden und so wird auch die Kommerzialisierung der Fluchthilfe thematisiert. Viele Originalobjekte, Fotos und Dokumente sind dabei zum ersten Mal zu sehen. Highlights der Ausstellung sind ein handgezeichneter Plan der Transitstrecken mit Anmerkungen zu Gefahrenstellen für Fluchthelfer oder auch gefälschte Reisepässe sowie die benötigten Utensilien zur Fälschung von Passstempeln.

Geöffnet ist die Ausstellung von Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr. Am kommenden Sonntag, den 24.8.2014, gibt es auch eine Kuratorenführung! Der Eintritt in die Ausstellung ist frei, alle weiteren wichtigen Informationen finden Sie auf der Internetseite der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde.

 

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