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„Inforoute Platte & Co“

Im November vergangenen Jahres entstand das Projekt „Inforoute Platte & Co“, welches sich mit der „Platte“, also dem industriellen Wohnungsbau der DDR, beschäftigt.
von Janine Henschel (07.04.2016)

Im November vergangenen Jahres entstand das Projekt „Inforoute Platte & Co“, welches sich mit der „Platte“, also dem industriellen Wohnungsbau der DDR, beschäftigt.

Der Spaziergangs durch das Lichtenberger Wohnquartier Friedrichsfelde -Süd (ehemals Hans-Loch-Viertel) beginnt mit einer Einführung zum Thema „Industrieller Wohnungsbau“. Dabei wird im Einzelnen nicht nur auf die Entstehung, Organisation und Ausprägung in der DDR eingegangen, sondern auch auf die  Bautypen und die Entwicklung der Siedlung Friedrichsfelde-Süd (ehemals Hans-Loch-Viertel). Die unterschiedlichen, dort vertretenden Bautypen, die von den Berliner Plattenwerken und dem Wohnungsbaukombinat Berlin geplant und errichtet wurden, können direkt (natürlich nur von außen) besichtigt werden.

Währen der Inforoute stoßen Sie auf 15 Standorte mit Infotafeln in Friedrichsfelde-Süd, die ihren Fokus auf folgende Schwerpunkte legen: - Entstehung des komplexen Wohnungsbaus einschließlich Freiraum und der Gesellschaftsbauten - Bautypologie der „Platte“ mit Beispielen aller im Gebiet realisierten Gebäudetypen im Vergleich gestern und heute, einschließlich der Splanemann-Siedlung, der ersten Plattenbausiedlung Deutschlands von 1926 - Weiterentwicklung durch die Wohnungswirtschaft und die öffentliche Hand nach 1990.

Die Ausstellung ist nicht nur für Spezialisten der Architektur, Stadtplanung oder Wohnungswirtschaft geeignet, sondern richtet sich auch an die Bewohner und Bewohnerinnen Friedrichsfeldes und an alle, die sich für die Geschichte und Entwicklung Berlins (zum Beispiel Schulklassen) von 1926  bis nach 1990 interessieren.

Die Inforoute "Platte & Co" in Friedrichsfelde-Süd im Berliner Bezirk Lichtenberg wird durch das Kompetenzzentrum Großsiedlung e.V., dem Museum Lichtenbergs im Stadthaus und  engagierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Wohngebiet unterstützt. Außerdem wurde dieses Projekt außerdem durch das Programm „Stadtumbau Ost“ gefördert.

Für ausführliche Details klicken Sie bitte hier.

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