Veranstaltung

"Ich folgte den falschen Göttern"

Am Dienstag durften wir Frau Salomea Genin in unserem Besucherzentrum begrüßen. Sie stellte ihr Buch und sich selbst vor - untermalt mit Anekdoten und Liedern aus ihrer Kindheit.
von Admin (25.11.2011)

Am Dienstag durften wir Frau Salomea Genin in unserem Besucherzentrum begrüßen. Sie stellte ihr Buch und sich selbst vor - untermalt mit Anekdoten und Liedern aus ihrer Kindheit. 1932 in Berlin geboren, emigrierte sie im zarten Alten von sechs Jahren mit ihrer Mutter und Schwester nach Melbourne. Dort trat sie in die kommunistische Partei ein. 1961, im Jahr des Mauerbaus, wurde Sie vom Ministerium für Staatssicherheit angeworben und arbeite knapp zwanzig Jahre als IM. Die ersten Jahre von West-Berlin aus, da ihr die Einreise in die DDR lange nicht gestattet wurde. Insgesamt neun Jahre kämpfte sie für einen ständigen Wohnsitz in der DDR. Frau Genins lange Suche nach der eigenen Identität, als australische Jüdin in der DDR, endete 1989 mit dem Austritt aus der SED.
Ihr aufregendes, aufwühlendes, trauriges, hartes und nicht zuletzt bewundernswertes Leben hat Salomea Genin auf 400 Seiten zu Papier gebracht.

Das Buch ist im Verlag für Berlin-Brandenburg erschienen und kostet 19,90 Euro.




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