Eine unterhaltsame virtuelle Spritztour: Die neue Trabi-Simulation im DDR Museum

Ab heute können unsere Besucher mit dem Trabant P601 in der Dauerausstellung eine virtuelle Spritztour unternehmen! In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut haben wir 12 Monate daran gearbeitet, eine ehrgeizige Vision umzusetzen: Eine nahezu reale Steuerung des Trabants durch eine virtuelle Plattenbausiedlung.
von Melanie Alperstaedt (13.12.2013)

Ab heute können unsere Besucher mit dem Trabant P601 in der Dauerausstellung eine virtuelle Spritztour unternehmen! In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut haben wir 12 Monate daran gearbeitet, eine ehrgeizige Vision umzusetzen: Eine nahezu reale Steuerung des Trabants durch eine virtuelle Plattenbausiedlung.

Ich durfte heute Morgen, bevor das Museum öffnete, bereits eine Probefahrt machen und wollte am liebsten gar nicht mehr aus dem Auto aussteigen!

Als Fahrer erwartet Sie ein kleines Abenteuer: Auf die Scheibe unseres
Trabants wird eine nur für uns programmierte originalgetreue 3D-Plattenbausiedlung projiziert, durch die Sie als Besucher den Trabi eigenhändig lenken, beschleunigen und bremsen. All das wird ergänzt durch die authentischen Geräusche des Trabant P 601. Sie drehen also den Zündschlüssel, drücken im Trabi das Gaspedal und können dann durch die 60.000 Quadratmeter große, an den Berliner Bezirk Marzahn erinnernde,  Plattenbausiedlung fahren. Dabei werden Ihnen am Straßenrand oder auf Parkplätzen insgesamt 114 Trabis in den klassischen Farben begegnen. Ich erinnere mich daran, Exemplare in Papyrusweiß, Gletscherblau oder Biberbraun gesehen zu haben. Und ja, ich bin auch gegen solch ein gutes Stück virtuell gekracht! Das hatte zwar einen Knall, aber ansonsten keine weiteren Konsequenzen zur Folge, ich konnte also ohne schlechtes Gewissen einfach weiterfahren.

Bilder: Copyright Sabine Heise/FTB

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