Ein neues Diorama im DDR Museum: Eine Wohnung passt in eine Schublade!

Heute morgen wurde ein neues Diorama in die Ausstellung integriert. Holger Delfs, der alle unsere Dioramen hergestellt hat, brachte das zerbrechliche Wohnungsmodell vorbei und begann mit dem Einbau. Ich sage Ihnen: So ein Diorama ist eine sehr aufwändige und zeitintensive Arbeit. Die ganzen Details! Und alles ist so klein! Und alles muss aneinander befestigt werden! Und der Maßstab! Und und und...
von Melanie Alperstaedt (03.08.2011)

Heute morgen wurde ein neues Diorama in die Ausstellung integriert. Holger Delfs, der alle unsere Dioramen hergestellt hat, brachte das zerbrechliche Wohnungsmodell vorbei und begann mit dem Einbau. Ich sage Ihnen: So ein Diorama ist eine sehr aufwändige und zeitintensive Arbeit. Die ganzen Details! Und alles ist so klein! Und alles muss aneinander befestigt werden! Und der Maßstab! Und und und...

Seit heute passt also eine ganze Wohnung in eine Schublade. Ich habe mal einige Bilder für Sie herausgesucht und ich muss sagen: Das Modell könnte zu einem meiner Lieblingsexponate werden. Bisher ist mein liebstes Exponat unser Wohnzimmer, in dem man sich frei bewegen und sogar auf das Sofa setzen kann. Aber diese "Miniaturwohnung" erinnert mich an Puppenstuben, nur 100 Mal detailreicher. Und so hübsch, dass ich, selbst wenn ich es könnte, es niemals anfassen wollen würde...aus Angst (oder Erfahrung? ;) ), etwas kaputt zu machen.

P.S.: Wie Sie auf dem einen Bild sehen können: Es ist sogar Wasser in der Badewanne!

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