Echte „Revolutionäre im Blauhemd“ und „Helden der Arbeit“

Seit fast sechs Jahren gibt es sie nun schon - die Internetseite für die damals in den DDR-Medien gefeierten „Revolutionäre im Blauhemd" und „Helden der Arbeit". Unter www.trassendatenbank.de können sich ehemalige Erbauer der Drushba Trasse und der Erdgastrasse miteinander vernetzen. Unter teils abenteuerlichen Umständen bauten die so genannten Trassniks von 1975 bis 1979 und von 1983 bis 1993 an den zwei gewaltigen Erdgasleitungen. Die Männer aus der DDR arbeiteten meist zwei Jahre lang, sechs Tage die Woche, zwölf bis vierzehn Stunden am Tag an ihren Bauabschnitten in der Ukraine, in Sibirien, südlich von Moskau und im Ural. Aber die Zeit wurde nicht nur mit der Arbeit an der Trasse verbracht. Abends ging man ins eigens eingerichtete Kino, in die Disco oder in die Bibliothek. Dazu gab es reichlich Wodka und Bier. Wahrscheinlich ist auch das ein Grund warum sich die meisten Trassniks heute noch sehr gerne an die Zeit im fernen Osten erinnern. Um die alten Freundschaften zu pflegen und auch um Außenstehende über das Abenteuer Trassenbau zu informieren haben einige Ehemalige 2003 die Trassendatenbank gegründet. Mittlerweile haben sich 1 300 „Helden der Arbeit" in das Adressverzeichnis eingetragen. Wer sich anmeldet hat Zugriff auf Tausende von Bildern und kann sich von alten Kumpels finden lassen. Aber auch für alle anderen lohnt sich ein Besuch. Zu sehen gibt es die schönsten Trassenfotos.
von Admin (17.09.2009)

Seit fast sechs Jahren gibt es sie nun schon - die Internetseite für die damals in den DDR-Medien gefeierten „Revolutionäre im Blauhemd" und „Helden der Arbeit". Unter www.trassendatenbank.de können sich ehemalige Erbauer der Drushba Trasse und der Erdgastrasse miteinander vernetzen. Unter teils abenteuerlichen Umständen bauten die so genannten Trassniks von 1975 bis 1979 und von 1983 bis 1993 an den zwei gewaltigen Erdgasleitungen. Die Männer aus der DDR arbeiteten meist zwei Jahre lang, sechs Tage die Woche, zwölf bis vierzehn Stunden am Tag an ihren Bauabschnitten in der Ukraine, in Sibirien, südlich von Moskau und im Ural. Aber die Zeit wurde nicht nur mit der Arbeit an der Trasse verbracht. Abends ging man ins eigens eingerichtete Kino, in die Disco oder in die Bibliothek. Dazu gab es reichlich Wodka und Bier. Wahrscheinlich ist auch das ein Grund warum sich die meisten Trassniks heute noch sehr gerne an die Zeit im fernen Osten erinnern. Um die alten Freundschaften zu pflegen und auch um Außenstehende über das Abenteuer Trassenbau zu informieren haben einige Ehemalige 2003 die Trassendatenbank gegründet. Mittlerweile haben sich 1 300 „Helden der Arbeit" in das Adressverzeichnis eingetragen. Wer sich anmeldet hat Zugriff auf Tausende von Bildern und kann sich von alten Kumpels finden lassen. Aber auch für alle anderen lohnt sich ein Besuch. Zu sehen gibt es die schönsten Trassenfotos.


Autorin: Tina Strauch


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