DIY - Eine Vase die nicht in Scherben geht

Schon ein Weihnachtsgeschenk für die Oma in petto? Oder eine kleine Überraschung nebenbei für die liebste Mutti der Welt? In dem Heft „modellbau und basteln“ habe ich heute eine Anleitung aus dem Jahr 1964 zur Herstellung einer Vase für Sie herausgesucht. Und so wird´s gemacht:
von Janine Henschel (03.11.2015)

Schon ein Weihnachtsgeschenk für die Oma in petto? Oder eine kleine Überraschung nebenbei für die liebste Mutti der Welt? In dem Heft „modellbau und basteln“ habe ich heute eine Anleitung aus dem Jahr 1964 zur Herstellung einer Vase für Sie herausgesucht. Und so wird´s gemacht:

  • Sie benötigen eine Plastikflache (z.B. Fensterputzmittel)
  • das obere Gewinde mit einem scharfen Messer abschneiden, sodass nur der abgerundete Rand an der Flaschenwandung stehenbleibt
  • aus dünnem Stoff, möglichst in der Farbe der späteren Umwicklung, werden nun etwas 1 - 1,5 cm breite Schrägstreifen geschnitten
  • die Flasche teilweise mit Duosan (oder einem anderen Universalklebstoff) einstreichen
  • diese anschließend mit den Streifen von unten beginnend überlappend umwickeln
  • währenddessen besonders darauf achten, dass der untere und obere Rand besonders gut verleimt sind

Nun kommen wir zur Gestaltung der Oberfläche:

  • der Vasenkörper wird mit einer 1,5 – 2 cm starken Schnur umwickelt
  • die Schnur kann naturfarbend/grau sein oder vorab mit einem Stofffärbemittel in einem andere Farbton eingefärbt werden
  • das Wickeln der Schnur beginnt damit, dass als erstes auf dem oberen Rand ein Ring aufgeleimt wird
  • sobald dieser getrocknet ist, wird die Flasche erneut mit Duosan bestrichen und die Schnur in fest aneinanderlegenden Lagen weiterherumgewickelt
  • den unteren Rand  nun wieder sorgfältig verleimen und das Ende der Schnur flach drücken und unter die letzte Wicklung schieben
  • anschließend das Ganze 2x reichlich mit farblosen Rhön-Reparaturlack überziehen, so wird die Schnur wasserabweisend
  • da die Lösungsmittel des Lackes den aufgetragenen Kleber, der zur Aufbringung der Wicklung verwendet wurde, wieder erweichen, entsteht eine innige Verbindung zwischen den beiden Wickellagen und dem formgebenden Plastikkörper

    Quelle: modelbau und basteln, Heft 6 November 1964, Verlag Junge Welt, Berlin

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