Die Geschichte der Süßwarenindustrie der DDR

von Admin (10.12.2013)

Die Weihnachtszeit ist ohne Frage die Zeit der Gaumenfreuden und süßen Sünden. Lebkuchen, Spekulatius, Marzipan, Schokolade, Nougat und so vieles mehr füllen schon bei Zeiten die Regale der Läden und lassen uns das Wasser im Munde zusammenlaufen.

 

 

Aus diesem Grunde stellen wir Ihnen heute das Buch „Geschichte der Süsswarenindustrie der DDR“ vor. Dieses Sachbuch hat sich die Aufarbeitung eines ausgewählten Bereiches der DDR-Wirtschaftsgeschichte zur Aufgabe gemacht. Es beschreibt die Geschichte der Süßwarenindustrie der DDR im Spannungsfeld zwischen Rohstoffknappheit, staatlichen Planvorgaben, Versorgungsengpässen und innovativen Entwicklungen. Aspekte der spezifischen Beschäftigungsstruktur und der Ausbildung werden ebenso beleuchtet wie der Arbeitsalltag in den Betrieben.

 

 

Das Buch beginnt zunächst mit einem Abkürzungsverzeichnis. Es folgt ein Vorwort vom Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e. V., dem Herausgeber des Buches. „Ein Verband ist – neben vielem anderen – immer auch das „Gedächtnis“ einer Branche. Wenn nicht wir als Bundesverband der deutschen Süßwarenindustrie (BDSI), wer dann sollte die Geschichte der Süßwarenindustrie in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) im seinerzeit geteilten Deutschland dokumentieren?“ so fragt der Verband zu Beginn des Vorwortes. Die darauf folgende Einleitung stammt vom Autor Dr. Michael Heinemann, der lange in Lebensmittelindustrie und –handel der DDR tätig war und dann in der Übergangsregierung der DDR in der Zeit der Wende für diesen Bereich verantwortlich zeichnete.

 

 

Das Buch selbst ist unterteilt in 7 Hauptkapitel, welche ihrerseits wieder in diverse Unterkapitel gegliedert sind:

 

  • Kapitel I beschäftigt sich mit der „Entwicklung der Süß- und Dauerbackwarenindustrie in Deutschland bis 1945, in der SBZ und in der DDR“.
  • In Kapitel II geht es um „die Süß- und Dauerbackwarenwirtschaft und ihre Bedeutung für die Volkswirtschaft“.
  • Kapitel III beleuchtet „Die Produzenten der Süß- und Dauerbackwaren in den Volkseigenen Betrieben und Kombinaten.“ Hier wird u. a. auf die Aspekte der Ausbildung und Qualifizierung sowie dem Arbeitsalltag eingegangen.
  • Es folgt Kapitel IV über „Produktion und Absatz der Erzeugnisse der Süß- und Dauerbackwarenindustrie“. Hier wird die Konzentration, Standardisierung und Spezialisierung der Produktion sowie der Binnen- und Außenhandel und das Sortiment im Wandel betrachet.
  • Kapitel V befasst sich mit der „Technologie der Süß- und Dauerbackwarenindustrie – Arbeitsverfahren und deren Weiterentwicklung“.
  • In Kapitel VI finden Sie insgesamt 23 ausführliche Betriebsportraits, vom VEB Argenta bis hin zum VEB Zetti Schokoladen- und Zuckerwaren.
  • Kapitel VII schließlich behandelt „Die Süß- und Dauerbackwarenindustrie nach dem Ende der DDR und ihre Überleitung von der zentralistischen Planwirtschaft zur sozialen Marktwirtschaft“.

 

 

Es folgt noch ein Anhang, in dem der Leser eine Zeittafel zur Entwicklung der Süßwarenindustrie in der DDR, ein Glossar, ausgewähltes statistisches Material, eine Chronik der politischen Entwicklung der DDR 1945-1989 sowie ein Verzeichnis der verwendeten Literatur findet.

 

 

Das Buch „Geschichte der Süsswarenindustrie der DDR“ wurde 2007 vom bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e. V. (BDSI) herausgegeben und ist im IZS-Verlag Leverkusen erschienen. Es umfasst 230 Seiten, hat die ISBN 978-3-9808866-4-2 und kostet 14,90 €.

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