Die Freie Universität Berlin schaltet heute eine Datenbank mit von den Nationalsozialisten beschlagnahmter und als "Entartete Kunst" diffamierter Kunstwerke frei.

Heute möchte ich Sie kurz auf eine Datenbank hinweisen, die mich beeindruckt hat. Aufmerksam wurde ich darauf während der gestrigen Abendschau auf RBB, die darüber berichtete. Die Datenbank hat zwar nichts mit DDR-Geschichte zu tun, trotzdem finde ich das dahinterstehende Forschungsprojekt und seine Ergebnisse sehr spannend.
von Melanie Alperstaedt (21.04.2010)

Heute möchte ich Sie kurz auf eine Datenbank hinweisen, die mich beeindruckt hat. Aufmerksam wurde ich darauf während der gestrigen Abendschau auf RBB, die darüber berichtete. Die Datenbank hat zwar nichts mit DDR-Geschichte zu tun, trotzdem finde ich das dahinterstehende Forschungsprojekt und seine Ergebnisse sehr spannend.

Es handelt sich um das "Gesamtverzeichnis der 1937 in deutschen Museen beschlagnahmten Werke der Aktion "Entartete Kunst" der Forschungsstelle "Entartete Kunst" am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin und dem Kunsthistorischen Seminar der Universität Hamburg.

In diesem Artikel von Kia Vahland, gestern erschienen in der Süddeutschen Zeitung, erhalten Sie einen guten und schnellen Überblick über die Datenbank und die Arbeit der Kunsthistoriker.

Auf der Seite des Kunsthistorischen Instituts der Freien Universität finden Sie hingegen ausführliche Informationen über den geschichtlichen Kontext der "Entarteten Kunst" im Nationalsozialismus, aber auch über die Geschichte der Forschung selbst . Sie dürfen in der Datenbank stöbern, können aber auch den interessanten Links der Seite folgen.

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