Die 28. Lange Nacht der Museen im DDR Museum: 4849 Besucher in 8 Stunden!

Die Lange Nacht der Museen begann um 18 Uhr und mit einem Missverständnis: Viele unserer Gäste wollten einfach nur ein Ticket für das DDR Museum, welches wir nach 18 Uhr jedoch nicht mehr für den gleichen Abend verkaufen durften. Jedes an der Langen Nacht der Museen teilnehmende Museum verpflichtet sich, ab 18 Uhr für den gleichen Abend nur noch Tickets der Langen Nacht zu verkaufen. Einige waren enttäuscht, andere sahen den Mehrnutzen und beschlossen spontan, sich einfach mehrere Museen an diesem Abend anzusehen.
von Melanie Alperstaedt (31.01.2011)

Die Lange Nacht der Museen begann um 18 Uhr und mit einem Missverständnis: Viele unserer Gäste wollten einfach nur ein Ticket für das DDR Museum, welches wir nach 18 Uhr jedoch nicht mehr für den gleichen Abend verkaufen durften. Jedes an der Langen Nacht der Museen teilnehmende Museum verpflichtet sich, ab 18 Uhr für den gleichen Abend nur noch Tickets der Langen Nacht zu verkaufen. Einige waren enttäuscht, andere sahen den Mehrnutzen und beschlossen spontan, sich einfach mehrere Museen an diesem Abend anzusehen.

Mit ein paar Minuten Verspätung ging um 20:05 Uhr unsere Podiumsdiskussion los. Die Pröpstin Friedericke von Kirchbach, Guido Erbrich, Steffen Reiche und Dr. Christian Halbrock diskutierten über die Rolle der Kirche während der Friedlichen Revolution und über die Frage, welche Bedeutung der Kirche heutzutage in den neuen Bundesländern beigemessen wird. Was ist vom Aufbruch des Herbstes 1989 geblieben? Hat die kirchenfeindliche Politik der SED nicht doch ihr Ziel erreicht?

Viele Besucher haben auch beim Quiz "Religion und Kirche in der DDR" mitgemacht. Es gab insgesamt 10 Fragen, wobei die eine oder andere Frage wirklich schwer war. Meine Kolleginnen Frau Strohl und Frau Kaprol haben sich aber Mühe gegeben, das Quiz nicht zu schwer zu gestalten. Außerdem gab es auch Antwortvorgaben, so dass man auch raten konnte. Gerade für jüngere Gäste ist es ja nicht leicht, die ganzen Fragen aus dem Kopf richtig zu beantworten. Die Fragebögen werden jetzt in den nächsten Tagen ausgewertet und die Preise daraufhin verlost. Die glücklichen Gewinner informieren wir vermutlich nächste Woche. Diese können sich dann auf ein DDR-Spiel, auf ein Mauerquiz, auf Freikarten oder bestenfalls auf ein 3-Gänge-Menü in der Domklause für zwei Personen freuen.

Um 22 Uhr ging es los mit dem Gospelkonzert. Die Domklause war gerappelt voll, so dass wir noch einige Stühle aufstellen mussten. Aber letztendlich haben alle einen Platz bekommen, sei es an Stehtischen, auf Stühlen oder am Tisch, auf der Treppe, stehend neben der Eingangstür oder an der Bar.

Um 2 Uhr schloss dann das Museum, die Domklause hatte allerdings noch so einige Stunden geöffnet...

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