Der Kürbis hat Hochsaison!

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Denn bei der Vielzahl der handelsüblichen Kürbisse kann man schon sehr schnell den Überblick verlieren. Noch entscheidender ist aber das passende Gemüse für das jeweilige Gericht auszuwählen.Am vielseitigsten voll allen Kürbissorten ist sehr wahrscheinlich der Hokkaido. Man kann ihn für Gratins, zum Überbacken, Suppen, Püree und Süßspeisen verwenden. Das tolle an seiner Art ist aber, dass man die Schale mitessen kann, das heißt, man muss ihn vorab nicht schälen.
von Janine Henschel (24.10.2014)

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Denn bei der Vielzahl der handelsüblichen Kürbisse kann man schon sehr schnell den Überblick verlieren. Noch entscheidender ist aber das passende Gemüse für das jeweilige Gericht auszuwählen.

Am vielseitigsten voll allen Kürbissorten ist sehr wahrscheinlich der Hokkaido. Man kann ihn für Gratins, zum Überbacken, Suppen, Püree und Süßspeisen verwenden. Das tolle an seiner Art ist aber, dass man die Schale mitessen kann, das heißt, man muss ihn vorab nicht schälen.

Der Muskatkürbis hingegen überzeugt mit seiner leichten Muskatnote und ist besonders für die Zubereitung von Marmelade geeignet. Der Butternutkürbis kann wiederum auch roh gegessen werden und ist somit eine ideale Zutat für Salat.

Bei der Zubereitung unserer Kürbissuppe „Hokkaido - pikant“, die wir am Wochenende auf der Tageskarte des DDR-Restaurants zu stehen haben, handelt es sich ganz offensichtlich um die Verwendung eines Hokkaidokürbis. Zwiebeln, Chili und Knoblauch geben dem Süppchen eine würzige Note.

Wir wollen Ihnen diesmal auch eine zweite Suppe, nämlich eine vegetarische Graupensuppe, anbieten. Vor allem die jüngere Generation wird die kleinen Körnchen aus Gerste oder Weizen kaum noch kennen. Graupen werden wie Reis gekocht und können als Beilage, aber auch als Einlage in Suppen und Eintöpfen verwendet werden.

Die fleischfreie Graupensuppe kostet 3,20 € und der Preis für die Kürbissuppe beträgt 5,80€.

Für die Zubereitung unseres Fischgerichts haben sich die Kollegen für einen Butternut entscheiden, der zusammen mit Zwiebeln gedünstet eine leckere Gemüsebeilage ergibt. Dazu werden Barramundi-Stäbchen in einem Kartoffelmantel serviert. Wahrscheinlich können Sie, genauso wie ich, mit dem Begriff „Barramundi“ so gar nichts anfangen. Hierbei handelt es sich um einen Raubfisch aus der Unterfamilie der Riesenbarsche und hat bei mir in Kombination mit dem Kürbisgemüse für Begeisterung gesorgt. Das Gericht finden Sie ebenfalls heute und am Wochenende auf der Tageskarte. Der Preis beträgt 11,80 €.

Ein etwas deftigeres Gericht gibt es natürlich auch für unsere Freunde des Herzhaften: 1 Paar Bratwürste mit einer Zwiebel-Senf-Sauce auf Kartoffelpüree. Der Preis für unser Fleischgericht beträgt 8,60 €.

Ich hoffe, dass Ihnen beim Lesen das Wasser im Mund zusammengelaufen ist und Sie auf den Geschmack gekommen sind, auch wenn Sie vorher vielleicht nicht unbedingt ein Kürbis-Fan waren. Kommen Sie in der Domklause vorbei uns lassen Sie sich von unseren Köchen überzeugen. An diesem Wochenende haben Sie sogar eine Stunde mehr Zeit dafür als üblich. Denn vergessen Sie bitte nicht Ihre Uhren in der Nacht von Samstag auf Sonntag von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückzustellen.

2. Foto: Harald Bischoff

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